RF-BETON Stäbe Version 5

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9.2.4 Vorgaben für nichtlineare Berechnung

Vorgaben für nichtlineare Berechnung

Die nichtlineare Berechnung für den Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit wird im Register Gebrauchstauglichkeit der Maske 1.1 Basisangaben vorbereitet.

Bild 9.15 Maske 1.1 Basisangaben, Register Gebrauchstauglichkeit

Es werden die für den Nachweis im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit definierten Lastkombinationen LK4 bis LK6 zur Bemessung ausgewählt. Zusätzlich werden die Kontrollfelder Nichtlineare Berechnung und Kriechen/Schwinden berücksichtigen angehakt.

Die Schaltfläche [Einstellungen zur nichtlinearen Berechnung] öffnet den gleichnamigen Dialog. Die Voreinstellungen des Registers Nachweisverfahren bleiben unverändert. Im Register Tension Stiffening werden folgende Einstellungen getroffen.

Bild 9.16 Dialog Einstellungen für nichtlineare Berechnung, Register Tension Stiffening

Es wird der Ansatz über die modifizierte Stahlkennlinie gewählt. Der Anpassungsfaktor der Zugfestigkeit wird vorerst auf 1.00 ⋅ fct belassen. Damit wird mit der in EN 1992-1-1, Tabelle 3.1 angegebenen mittleren zentrischen Betonzugfestigkeit gerechnet.

Der Völligkeitsbeiwert βt wird gewichtet an den Lastfällen der jeweiligen Lastkombinationen intern zwischen den Grenzwerten 0.25 und 0.4 berechnet. Vorgaben für die Normalkraft sind für reine Biegung bedeutungslos.

Die Standardwerte des Registers Konvergenzeinstellungen können beibehalten werden. Über die Schaltfläche ist jedoch die FE-Teilung der Stäbe wie folgt anzupassen.

Bild 9.17 Dialoge Einstellungen für nichtlineare Berechnung und FE-Netz

In Maske 1.3 Querschnitte erfolgen abschließend die Vorgaben zu Kriechen und Schwinden.

Bild 9.18 Maske 1.3 Querschnitte

Die Zellenschaltfläche in Spalte E ruft den Dialog zur Eingabe der Kriech- und Schwindparameter auf.

Bild 9.19 Dialog Einstellungen für Kriechen und Schwinden

Wir ändern die Zementart auf R und setzen das Wirksame Alter auf 28 Tage. Die Kriechzahl nach EN 1992-1-1 ist als reine Endkriechzahl zu verstehen. Sie ist i. Allg. noch nach dem Verhältnis der kriecherzeugenden zur wirkenden Last in eine effektive Kriechzahl umzurechnen.

Das Schwinden wird nicht näher untersucht: Wegen der nahezu symmetrischen Bewehrung im Feld 1 und der nur kleinen Bewehrungsdifferenz im Feld 2 tragen die Schwindkrümmungen nur unwesentlichen zur Gesamtverformung bei. Wir Definieren daher das Schwindmaß zu 0.

Damit ist die Eingabe für die nichtlineare Berechnung abgeschlossen. Die [Berechnung] kann erneut gestartet werden.

Bild 9.20 Nichtlineare Berechnung

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