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3.4.6 Steuerpanel

Steuerpanel

Sobald Schnittgrößen oder Verformungen grafisch angezeigt werden, erscheint das Panel im Arbeitsfenster. Es bietet verschiedene Anzeige- und Steuerungsmöglichkeiten. Das Panel lässt sich über das Menü Ansicht → Steuerpanel oder mit der entsprechenden Schaltfläche ein- und ausblenden.

Das Panel kann wie eine Symbolleiste behandelt werden: Es kann in seiner Titelleiste mit der Maus „angefasst“ und in die Arbeitsfläche geschoben werden. Ein Doppelklick auf die Titelleiste oder das Verschieben an den Rand bzw. auf eine der links gezeigten Schaltflächen dockt es wieder an.

Bei gedocktem Panel kann dieses über die Kontextmenü-Option Automatisch im Hintergrund minimiert werden, sobald das Arbeitsfenster mit der Maus aktiviert wird (siehe Bild 3.9). Diese Funktion ist auch über den Pin rechts oben im Panel wählbar. Das Panel öffnet sich wieder in voller Größe, wenn der Mauszeiger über die gedockte Leiste bewegt wird.

Das Steuerpanel besteht aus den Registern Farbskala, Faktoren, Filter und ggf. Dicken.

Farbskala
Bild 3.16 Steuerpanel, Register Farbskala mit aktivem Dialog Einstellungen

Bei einer mehrfarbigen Ergebnisdarstellung zeigt das erste Register die Farbskala mit den zugeordneten Wertebereichen an. Standard ist eine elfstufige Farbskala, die den Bereich zwischen den Extremwerten in gleichen Intervallen abdeckt.

Die Farbskala lässt sich per Doppelklick auf eine der Farben anpassen. Alternativ wird die Schaltfläche [Einstellungen] im Panel benutzt. Im folgenden Einstellungen-Dialog (Bild 3.16) kann über die Schaltfläche [Bearbeiten] der Dialog zum Ändern der Farb- und Wertebereiche aufgerufen werden.

Bild 3.17 Dialog Werte- und Farbskalen bearbeiten

Die beiden vertikalen Schieberegler rechts neben den Werten ermöglichen es, die Anzahl der Farbbereiche von beiden Seiten aus zu reduzieren.

Die Farben lassen sich durch Doppelklicken eines Farbfeldes einzeln ändern.

Die Werte der Skala können manuell angepasst werden. Dabei ist jedoch eine konsequent auf- bzw. absteigende Reihenfolge zu beachten. Die Schaltflächen im Abschnitt Werteskala rechts unterstützen die Wertezuweisung. Sie bedeuten im Einzelnen:

Tabelle 3.4 Schaltflächen im Abschnitt Werteskala
Schaltfläche Funktion

Standard

Die Standardeinstellung der elf Farbbereiche wird hergestellt.

Leeren

Alle Werte in den Eingabefeldern werden gelöscht.

Ausfüllen

Die Werte werden -- abhängig von der Anzahl der Farbbereiche -- äquidistant zwischen Maximum und Minimum interpoliert.

Max/Min füllen

Bei einer reduzierten Farbskala werden die Zwischenwerte auf die absoluten bzw. manuell angegebenen Extremwerte bezogen errechnet.

Sichern

Die Werteskala wird modellübergreifend gespeichert.

Das Kontrollfeld Für alle Ergebnisverläufe anwenden steuert, ob die aktuelle Farbskala für die Ergebnisdarstellung sämtlicher Lastfälle, Last- und Ergebniskombinationen benutzt wird. Die Werteskala bleibt davon unberührt, da eine globale Zuweisung für Verformungen, Kräfte, Momente und Spannungen problematisch ist. Die geänderte Farbskala ist zunächst als benutzerdefinierte Skala zu [Sichern].

Ist die Schaltfläche [Einstellungen] aktiv wie im Bild 3.16 dargestellt, stehen im Dialog Einstellungen weitere Optionen zur Auswahl.

Bild 3.18 Dialog Einstellungen, Option Grenzwerte +/-

Der Bezug auf Grenzwerte ermöglicht die genaue Auswertung innerhalb eines definierten Bereichs. Über- und Unterschreitungen werden jeweils durch eine Farbe abgedeckt. Mit den Vorgaben gemäß Bild 3.18 werden die Momente my im Bereich von ±30 kNm/m fein abgestuft dargestellt. Die Werte außerhalb dieses Bereichs erscheinen rot bzw. blau.

Wird im Einstellungen-Dialog das Kontrollfeld Weiche Farbübergänge aktiviert, verschwinden die klaren Bereichsgrenzen. Diese Möglichkeit eines kontinuierlichen Farbspektrums ist unabhängig davon, welche der drei Bezugsoptionen für die Ergebniswerte gewählt wird.

Faktoren
Bild 3.19 Steuerpanel, Register Faktoren

Das zweite Register steuert die Überhöhungsfaktoren für die grafische Darstellung. Es sind Eingabefelder vorgesehen zur Skalierung der Verformung, Stab- und Flächenverläufe, Schnitte, Lagerkräfte und Trajektorien, die je nach aktueller Ergebnisgrafik zugänglich sind.

Filter
Bild 3.20 Steuerpanel, Register Filter

Über das Register Farbskala lassen sich Ergebniswerte im Allgemeinen filtern. Das Register Filter hingegen steuert die Ergebnisanzeige in Hinblick auf ausgewählte Flächen, Stäbe oder Volumenkörper.

Das Auswahlfeld unterhalb der Schaltflächen gibt vor, welche der drei Objektkategorien für die Ergebnisverläufe infrage kommt. Die Nummern der relevanten Stäbe, Flächen oder Volumen sind oben im Eingabefeld Verläufe darstellen von einzutragen. Mit einem Klick auf [Anwenden] wird der Filter in der Grafik umgesetzt.

Die Nummern der Objekte lassen sich auch aus der Grafik übernehmen: Selektieren Sie zunächst die Stäbe, Flächen bzw. Volumen (Mehrfachselektion mit Fenster oder gedrückter [Strg]-Taste) und betätigen dann die Schaltfläche [Von der Selektion übernehmen].

Die Filtereinstellungen des Panels wirken sich auch auf die Objekte in den Ergebnistabellen aus: Wenn Sie im Panel z. B. die Ergebnisanzeige auf zwei Stäbe beschränken, so werden in der Tabelle 4.6 Stäbe - Schnittgrößen auch nur die Ergebnisse dieser beiden Stäbe aufgelistet.

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