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11.8.5.1 Vertikale Wände

Vertikale Wände

Bild 11.196 Dialog Windlasten generieren - Vertikale Wände (Dachgeometrie: Sattel-/Trogdach)

Im Abschnitt Geschwindigkeitsdruck ist zunächst die Norm und ggf. der Nationale Anhang auszuwählen. Diese Vorgabe steuert, welche Eingabefelder zugänglich sind.

Windzone und Geländekategorie können über die -Schaltflächen grafisch in einer Karte ausgewählt werden. Die Strukturhöhe h wird nicht automatisch vom Modell übernommen, sondern muss angegeben werden. Aus diesen Vorgaben wird der Grundwert der Basiswindgeschwindigkeit vb,0 ermittelt.

Über die Schaltfläche sind weitere Beiwerte für die Ermittlung der Windlasten zugänglich.

Bild 11.197 Dialog Beiwerte für Windlastgenerierung

Die Wände werden über die Grundgeometrie (Knoten I bis L der Grundfläche unten) und die Dachgeometrie (Knoten A bis D bzw. F der Dachebenen oben) erfasst. Bei Dachüberständen sind die oberen Wandknoten anzugeben, nicht die Dachknoten. Wie die Dialoggrafik zeigt, lassen sich Windlasten für allseitig geschlossene Baukörper mit viereckförmiger Grundfläche erzeugen. Bei der Geometrieeingabe ist zu beachten, dass die Startknoten I und A übereinanderliegen und dass der „Umlaufsinn“ während der Bestimmung von Grund- und Dachfläche einheitlich ist. Die Grund- und Dachgeometrie kann mit den Schaltflächen und grafisch bestimmt werden.

Im Abschnitt Zu generierender Lastfall ist die Lastfallnummer für die Generierung anzugeben. Über die Schaltfläche kann ein Windlastfall erzeugt werden.

Die Windrichtung ist im Abschnitt Wind anströmen an Seite festzulegen. Der Wind wirkt rechtwinklig zur angegeben Linie.

Falls Flächen im Modell vorliegen, kann im Abschnitt Erzeugen von festgelegt werden, ob Stab- oder Flächenlasten generiert werden sollen.

Die Abschnitte Lastaufteilungsart und Ohne Wirkung auf sind bei der Generiererfunktion Stablasten aus Flächenlast mittels Ebene erläutert.

Die Schaltfläche ruft den Dialog Einstellungen für Lastgenerierung auf (siehe Bild 11.178).

Nach [OK] werden die Ergebnisse der Lastgenerierung zunächst in einer Übersicht angezeigt. Dadurch lassen sich die wirkenden Flächenlasten mit den umgerechneten Lasten vergleichen. Mit der Schaltfläche kann vor der Übergabe der Lasten an RFEM nochmals der Ausgangsdialog aufgerufen werden, um die Parameter der Lasten zu ändern.