Biokraftwerk Schilling in Schwendi

Kundenprojekt

Tragwerksplanung Tragwerksplanung für Stahl- und Holzkonstruktion
Ingenieurbüro Georg Guter, Stetten
www.ib-guter.de
Konstruktion Ausführungs-Tragwerksplanung und Bauleitung
Ingenieurbüro Rudolf Baur, Wain
www.buerobaur.de

Energieanlagenplanung
Gammel Engineering, Abensberg
www.gammel.de
Architektur Architektonisches Design
Matteo Thun & Partners
Mailand, Italien
www.matteothun.com
Bauherr Bio Kraftwerk Schilling GmbH, Schwendi
www.schilling-biokraftwerk.de

Länge: 36 m | Breite: 36 m | Höhe: 24 m | Gewicht: 225 t
Anzahl Knoten: 1000 | Stäbe: 2000 | Materialien: 4 | Querschnitte: 54

Im schwäbischen Schwendi steht eine der modernsten Kraftwerke zur Erzeugung von Energie aus nachwachsenden Rohstoffen.

Nach einem Entwurf des Mailander Architekten Matteo Thun entstand ein architektonisch anspruchsvolles Bauwerk aus Stahlbeton, Stahl und Holz.

Konstruktion

Das Kraftwerksgebäude mit angeschlossener Lagerhalle besteht aus einem transparenten Gehäuse mit vorgehängter Hülle und umlaufender Balkonebenen. Die Gründung erfolgte auf Streifenfundamenten. Die Stahlskelettkonstruktion, die noch eine Kranbahn trägt, hat ein Raster von 5,40 x 5,40 m und Aussenabmessungen von 21,60 x 21,60 m.

Das kuppelförmige Dach besteht aus einer Holzleimbinderkonstruktion. Das über 24 m hohe Gebäude misst ca. 36 m im Radius.

Planung unter Zeitdruck

Die Tragwerksplanung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem projektführenden Ingenieurbüro Baur und dem örtlichen Ingenieurbüro Guter, welches bereits bei der Vorplanung und Tragwerksfindung beteiligt war.

Die Planungsarbeiten standen unter einem enormen Zeitdruck. Beginn der Planung war Januar 2007 mit einem Fertigstellungstermin des Bauwerks im Juli 2008.

Statisches Modell in RSTAB

Die Modellierung erfolgte als 3D Modell in RSTAB. Das Modell besteht aus ca. 1000 Knoten, 2000 Stäben, 54 Querschnitten und vier Materialien. Das Eigengewicht der Struktur beträgt ungefähr 225 to.

Durch die räumliche Berechnung konnte die Tragwirkung der unterschiedlichen Aussteifungssysteme und Steifigkeitsverhältnisse (außen liegenden Balkone als Scheibe, Druck- und Zugringe im Dachbereich, Vertikal- und Horizontalverbände, sowie horizontale Anbindung an den Massivbau über Verbundträger) realitätsnah erfasst werden.

Die Berechnung des Tragwerks erfolgte nach Theorie II. Ordnung unter Ansatz von Imperfektionen.

Verwendete Programme

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