Bauteil 1 des Sciencepark in Linz, Österreich

Kundenprojekt

11. Oktober 2010

Österreich RFEM Massivbau Gebäude

Tragwerksplanung Werkraum Wien Ingenieure ZT-GmbH
Wien, Österreich
Architektur Generalplanner
Caramel Architekten ZT GmbH
Wien, Österreich
www.caramel.at
Aufbau Bauunternehmer
STRABAG AG
Linz, Österreich
www.strabag.at
Bauherr Bundes Immobilien Gesellschaft
Linz, Österreich
www.big.at

Länge: 150 m, Breite: 26 m, Höhe: 24 m
Anzahl Knoten: 4890, Stäbe: 2200, Flächen: 408, Querschnitte: 85

Mit dem Sciencepark wird die Johannes Kepler Universität in Linz um fünf Bauobjekte erweitert.

Im April 2005 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben, den Caramel Architekten gewann. Der Dlubal-Kunde Werkraum Wien Ingenieure wurde mit der statischen Berechnung aller fünf Bauteile beauftragt.

Konstruktion

Da das Bauteil 1 mittlerweile fertiggestellt ist, wird hier deshalb auf dieses näher eingegangen. Bei dem Bauteil 1 des Sciencepark in Linz handelt es sich um einen Stahlbeton-Skelettbau mit einer Gesamtlänge von ca. 150 m und einer variablen Breite von 20-26 m.

Das Gebäude besteht aus einem Tiefgeschoss, das als Parkgarage genutzt wird sowie aus einem Erdgeschoss mit Labornutzung. Darüber sind fünf Obergeschosse angeordnet, die als Bürofläche genutzt werden. Die Geschossdecken werden als Stahlbetonflachdecken und die Stützen als Fertigteilstützen aus Schleuderbeton ausgeführt.

Das Bauwerk wird durch insgesamt vier Stahlbetonkerne ausgesteift. Eine Besonderheit dieser Konstruktion stellt das bereichsweise stützenfreie Erdgeschoss dar. Das wird durch die Anordnung von Hängewerken aus Stahl realisiert.

Statische Bemessung

Die Bemessung des räumlichen Tragwerkes wurde mit RFEM nach Eurocode 2 und dem Nationalen Anhang für Österreich (ÖNORM) durchgeführt. Dabei kamen die beiden Zusatzmodule RF‑BETON und EC2 für RFEM zum Einsatz.

Die Modellierung erfolgte zunächst mit dem Programm Rhinoceros. Danach wurden die Daten über die DXF‑Schnittstelle in RFEM importiert und anschließend die Tragstruktur erzeugt, mit Lasten versehen und berechnet.

Die Verwendung eines 3DFEM-Programmes war für die Berechnung von Vorteil, da hier Anpassungen schnell eingearbeitet werden konnten und die Effekte von Strukturänderungen sofort gut sichtbar waren,“ so Bearbeiter Florian Stockert von Werkraum Wien.

Verwendete Programme

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