Hundertwasser Architekturprojekt des Kuchlbauer Turms in Abensberg

Kundenprojekt

Tragwerksplanung Ingenieurbüro für Tragwerksplanung und Brandschutz
Uhrmacher GmbH, Abensberg
www.diestatiker.de
Architekt Peter Pelikan
Wien, Österreich
Konstruktion Gruener Janura AG
Glarus, Schweiz
Bauherr Brauerei zum Kuchlbauer GmbH & Co. KG, Abensberg
www.kuchlbauer.de

Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf die in RSTAB berechnete Struktur der Dachkugel.

Länge: ca. 10 m | Breite: ca. 10 m | Höhe: ca. 5,5 m | Gewicht: ca. 4,2 t
Nichtlineare Effekte: Zugstäbe
Anzahl Knoten: 348 | Stäbe: 508 | Materialien: 1 | Querschnitte: 6

Der Kuchlbauer-Turm befindet sich auf dem Gelände der Brauerei Kuchlbauer im niederbayerischen Abensberg. Der Turm ist 34,19 m hoch und wurde von dem österreichischen Künstler Friedrich Stowasser, besser bekannt als Friedensreich Hundertwasser, entworfen. Dieser starb im Jahr 2000 noch während der Planungsphase.

Der Turm ist die Hauptattraktion der „Kuchlbauer’s Bierwelt“, einer Erlebniswelt rund um die Themen Kunst, Kultur und Biergenuss. Im Turm wird das Brauen von Bier gezeigt und das Reinheitsgebot erläutert. Außerdem ist eine Sammlung mit über 4000 Weißbiergläsern zu sehen.

Von der Aussichtsplattform genießt man einen herrlichen Blick auf Abensberg und das Hopfenland Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt.

Bau nach Tod Hundertwassers vollendet

Der Turm wurde nach dem Tod von Hundertwasser unter der Regie des Architekten Peter Pelikan und des Bauherrn Leonard Sallek, dem Inhaber der Brauerei, errichtet. Dem Bau waren denkmalschutzrechtliche Auseinandersetzungen mit der Stadt Abensberg vorausgegangen. Im April 2007 fand die Grundsteinlegung statt und im August 2008 wurde die vergoldete Dachkugel auf den Turm gesetzt. Im Januar 2010 wurde der Turm erstmals für Besucher geöffnet.

Dachkugelkonstruktion mit RSTAB berechnet

Mit der statischen Berechnung des Turmes wurde das Ingenieurbüro Uhrmacher beauftragt, welches das bekannte Planer-Portal www.diestatiker.de betreibt. Bei der Berechnung der Struktur setzte das Büro auf Software aus dem Hause Dlubal.

Die aus 508 Stahlstäben bestehende Tragkonstruktion der Dachkugel wurde mit RSTAB berechnet. Sie hat einen Durchmesser von 10 m. Das Gesamtgewicht der Dachkugel inklusive Verkleidung beträgt zwölf Tonnen. Bei der Ausführung des Turmes wurden ca. 140 t Betonstahl und ca. 15 t Profilstahl verbaut.

Verwendete Programme

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