Das G3 Shoppingresort in Gerasdorf, Österreich

Kundenprojekt

Tragwerksplanung Architektur- und Tragwerksplanung
ATP Architekten und Ingenieure
Wien, Österreich
www.atp.ag
Konstruktion Generalunternehmer
Leyrer + Graf Baugesellschaft mbH
Gmünd, Österreich
www.leyrer-graf.at

Holzbau
Graf-Holztechnik GmbH
Horn, Österreich
www.graf-holztechnik.at
Bauherr HY Immobilien Ypsilon GmbH, Wien
(Tochter der BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH)

Für das Projekt wurden mehrere Teilstrukturen berechnet. Die nachfolgenden Daten beziehen sich auf das hier dargestellte Teilsystem.

Länge: ca. 162 m | Breite: ca. 157 m | Höhe: ca. 26 m
Anzahl Knoten: 1.024 | Stäbe: 1.942 | Materialien: 15 | Querschnitte: 311

In Gerasdorf, im Norden von Wien, entsteht derzeit das G3 Shoppingressort. Es ist das größte je in Brettsperrholz ausgeschriebene Projekt und Europas größte Holzbaustelle. Bei diesem Bauvorhaben wurden rund 8.000 m³ Brettsperrholz und ca. 3.500 m³ Brettschichtholz verbaut.

Der architektonisch anspruchsvolle Entwurf und die aufwendige Statische Berechnung stammen aus der Feder des Dlubal-Kunden ATP Architekten und Ingenieure aus Wien. Die Statik wurde unter der Führung von Dipl.‑Ing. Gustav Trefil erstellt.

Es ist das größte jemals in einer Bauphase realisierte Einkaufzentrum Österreichs.

Riesenwelle aus Holz

Das architektonische und baustatische Highlight dieses Projektes ist das über 60.000 m² große geschwungene Holzdach, das wie eine Riesenwelle das Gebäude überspannt und durch das Unternehmen Graf-Holztechnik umgesetzt wurde.

Auf bis zu 20 m hohen Stahl- und Stahlbetonsäulen ruht die Primärkonstruktion aus mächtigen BSH‑Bindern.

Auf dieser liegt die Rekordmenge von ca. 8.000 m³ Brettsperrholzplatten. Die drei- oder fünfschichtigen Platten sind 12 bis 24 cm stark und besitzen Spannweiten bis zu 10 m. Für jede Platte wurde die Dicke berechnet, um die Konstruktion so schlank und wirtschaftlich wie möglich zu dimensionieren.

Umweltfreundlich und optisch ansprechend

Die Energiebilanz des Projektes ist beeindruckend. Durch den Einsatz des Baustoffes Holz wurden ca. 23.000 t CO2 eingespart.

Aufgrund der Dachhöhen bis 20 m wurde das Dach in „Industriequalität geschliffen“ ausgeführt, was einen idealen Kompromiss zwischen Kosten und Optik darstellt.

Die Konstruktion wird weitgehend sichtbar bleiben und einen wesentlichen Beitrag zum angestrebten Wohlfühlfaktor des Resorts leisten.

Verwendete Programme

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