Metropol Parasol in Sevilla, Spanien

Kundenprojekt

10. Januar 2012

Spanien RFEM Holzbau Gebäude

Tragwerksplanung Holzbau-Detailstatik und -Nachweise
Finnforest, Aichach
www.metsawood.com
in Kooperation mit:
Harrer Ingenieure, Karlsruhe
PBB Ingenieure, Ingolstadt
APU engineering, Braunschweig
Wevo Chemie, Ostfildern
Borimir Radovic, Knittlingen

Tragwerksplanung
Arup & Partners International Ltd.
Berlin und Madrid, Spanien
www.arup.com
Konstruktion Generalunternehmer
SACYR S.A.U.
Sevilla, Spanien
www.sacyr.com

Holzbau
Finnforest, Aichach
Architektur Jürgen Mayer H., Berlin
www.jmayerh.de
Bauherr Ayuntamiento de Sevilla

Der Metropol Parasol befindet sich inmitten der Altstadt von Sevilla in Spanien.

Er vereint eine archäologische Ausgrabungsstätte, eine Markthalle, einen städtischen Open-Air-Veranstaltungs-ort und eine spektakuläre Verschattungskonstruktion aus Holz mit integriertem Restaurant und Aussichtswegen, alles übereinander gestapelt.

Das Tragwerk ist eine Hybridkonstruktion aus Holz, Beton, Stahl und Stahlverbund.

Holzkonstruktion aus Furnierschichtholzplatten des Typs Kerto‑Q

Der interessanteste und spektakulärste Teil des Metropol Parasol ist die 150 m lange und bis zu 28 m hohe, begehbare Holzkonstruktion aus mehrlagig verklebten Furnierschichtholzscheiben des Typs Kerto‑Q (Produkt der Fa. Finnforest).

Die Realisierung gelang nur dank einiger konstruktiver Innovationen, wie der 2 bis 3 mm dicken Polyurethan-Beschichtung, montageoptimierten Verbindungsdetails und der weltweit erstmals im Holzbau eingesetzten Temperung des für das Einkleben der Gewindestangen verwendeten Epoxid‑Harzes. Diese Temperung wurde notwendig, um das Sicherheitsniveau zu erhöhen, da im Inneren der Holzstruktur im Sommer ca. 60°C erreicht werden können.

Für das Verbindungssystem mit eingeklebten Zugstangen entschieden sich der Tragwerksplaner und die Holzbaufirma, weil es sich hierbei um ein Anschlusskonzept mit sehr hoher Tragfähigkeit und vergleichsweise geringem Gewicht handelt.

Die Holzkonstruktion besteht aus ca. 3400 unterschiedlichen Einzelteilen und es wurden insgesamt ca. 2500 m³ Furnierschichtholzplatten verbaut.

Spannungsnachweise mit RFEM in den Holzscheiben

Da die Scheiben in den Kreuzungspunkten um die Hochachse gelenkig verbunden sind, sind die Schnittgrößen aus Plattentragwirkung fast immer vernachlässigbar.

Der Spannungsnachweis reduziert sich in der Regel auf die Spannungen in Scheibenebene. Die Holzquerschnitte in den Verzweigungsbereichen, wo sich die Holzgitterschale in eine obere und eine untere Hälfte aufteilt, wurden von Finnforest mit Hilfe von RFEM mit FEScheibenmodellen bemessen.

Verwendete Programme

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