Neue indische Forschungsstation 'Bharati' in der Antarktis

Kundenprojekt

Tragwerksplanung Statik Entwurf
IMS Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg
www.ims-ing.de
 
Statik Ausführung
KSF GmbH & Co. KG, Bremerhaven
www.ksf-ing.de
Architektur bof architekten
bücking, ostrop & flemming partnerschaft mbb, Hamburg
www.bof-architekten.de
Kontruktion Auftraggeber
KAEFER Construction GmbH, Bremen
www.kaefer.com
Bauherr NCAOR - National Centre for Antarctic & Ocean Research
Goa, Indien
www.ncaor.gov.in

Länge: 54 m | Breite: 31 m | Höhe: 12 m | Gewicht: ~ 260 t
Anzahl Knoten: 3,267 | Stäbe: 7,341 | Materialien: 2 | Querschnitte: 99

Für das indische Ministerium für Geowissenschaften wurde in den antarktischen Sommermonaten 2010/11 und 2011/12 eine neue Forschungsstation in der Ost-Antarktis gebaut. Entwurf und Planung stammen von den Büros bof Architekten und IMS Ingenieurgesellschaft aus Hamburg.

Das komplexe Tragwerk wird gebildet durch eine umhüllende Stahlkonstruktion und insgesamt 134 Spezial-Containern, die zur Abtragung von vertikalen und horizontalen Belastungen integriert wurden. Die Ausführungsstatik wurde vom Ingenieurbüro KSF aus Bremerhaven erstellt.

Konstruktion

Die größtenteils zweigeschossige Station hat im Grundriss die Abmessungen von ca. 30 m x 50 m und ist etwa 12 m hoch. Sie wurde für eine Betriebszeit von mindestens 25 Jahren ausgelegt.

Die Konstruktion ist überwiegend auf Stahlstützen aufgeständert, um den Einfluss aus Schneeverwehungen zu minimieren. Die Gründung besteht aus insgesamt 83 GEWI - Verpresspfählen, welche in den felsigen Untergrund eingebracht wurden.

Die Forschungsstation ist extremen Windbeanspruchungen ausgesetzt. Der im Windgutachten angegebene Böenstaudruck betrug 2,6 kN/m².

Ausgesteift ist das Gebäude durch Y‑förmig angeordnete Schrägstützen am vorderen Ende der Station sowie über einen massiven Stahlbetonkern am hinteren Ende.

Berechnung in RSTAB

Da bei der Konstruktion hohe Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit (Durchbiegungen, Schwingungsverhalten etc.) gestellt wurden, musste das Verformungsverhalten möglichst realitätsnah untersucht werden.

Deshalb wurde das gesamte räumliche Modell in RSTAB eingegeben und bemessen. Dabei wurden alle tragenden Profile der integrierten Container-Module sowie die umschließende Stahlträgerkonstruktion abgebildet.

Die Schubsteifigkeit der Containerwände wurde mit Ersatzdiagonalen berücksichtigt. Ebenso wurden im Rechenmodell die Verbindungen zwischen den Containern und der Stahlkonstruktion sowie der Container untereinander detailliert erfasst.

Verwendete Programme

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