Neubau Segelschiff „Alexander von Humboldt II“

Kundenprojekt

29. Oktober 2013

Deutschland RFEM Schiffbau Stahlbau

Tragwerksplanung Festigkeitsberechnungen
Marine Engineering Wollert GmbH, Arnis
Tel: +49(0)4642 92259-0
Konstruktion Konstruktionsbüro
HB Hunte Engineering GmbH, Oldenburg
www.hb-hunte.de
Designer Marigraph GmbH, Bremen
www.marigraph.com
Bauherr Deutsche Stiftung Sail Training
www.alex-2.de

Länge: ca. 65 m | Breite: ca. 19 m | Höhe: ca. 42 m
Nichtlineare Effekte: Seilstäbe
Anzahl Knoten: 6.480, Stäbe: 360, Materialien: 5, Querschnitte: 117

Im Oktober 2011 hat das Segelschiff „Alexander von Humboldt II“ seinen Dienst aufgenommen und erobert seitdem die Meere. Das Schiff der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST) ist als Dreimast-Bark getakelt. Die Masten und der Schiffsrumpf bestehen aus Stahl.

Es ist der erste Neubau eines deutschen Großseglers nach dem Bau der „Gorch Fock“, dem Ausbildungsschiff der Marine. Auf der „Alex II“ kann man ein- und mehrtägige Segeltörns genießen oder bei speziellen Ausbildungsfahrten das Segeln lernen.

Für die Konstruktion des Schiffsneubaus war die HB Hunte Engineering GmbH verantwortlich. Die Marine Engineering Wollert GmbH führte Berechnungen des Riggs (die Masten und das Tauwerk, das die Masten hält) sowie Festigkeitsberechnungen des Rumpfes durch. Beide sind seit Jahren Dlubal-Kunden und nutzen RFEM für Ihre Analysen.

Statische Berechnung

Neben den typischen Finite-ElementeBerechnungen hochbelasteter Systeme wie Anker-, Mooring und Davit-Einrichtungen wurden insbesondere die Riggkräfte eingehend untersucht. Mit einer Vielzahl von Segelplänen für die unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten und –richtungen wurde eine umfangreiche Matrix von Berechnungs-Lastfällen aufgezogen.

Die nichtlinearen FE-Berechnungen wurden vergleichend gegen die Formel-basierten Auslegungs-Vorschriften des Germanischer Lloyd gestellt. Es konnte damit ein in sich schlüssiges Sicherheitskonzept für die Masten und Spieren sowie deren Abspannung durch Wanten und Stagen erreicht werden.

Insbesondere die Aufbringung der Windkräfte erfordert dafür ein komplexes Wissen um die theoretischen und praktischen Hintergründe traditioneller Segelschiffe,” so Jürgen Wollert von der Marine Engineering Wollert GmbH.

Verwendete Programme

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