Forum Gold und Silber in Schwäbisch Gmünd

Kundenprojekt

Tragwerksplanung Statik Fassadenkonstruktion
Ingenieurbüro Klöckner GmbH, Nistertal
www.tragwerksplanung-stahlbau.de
Aufbau Ausführung Fassade
EBENER GmbH Fassaden-Profiltechnik, Bad Marienberg
www.ebener.de

Ausführung Stahlbau
SWW Stahlbau Westerwald, Heiligenrot
www.stahlbauwesterwald.de
Architekt isin architekten, Aalen
www.isin.de
Bauträger Edelmetallverband Schwäbisch Gmünd
www.edelmetallverband.de

Die nachfolgenden Daten beziehen sich auf die Fassadenunterkonstruktion.

Länge: ca. 25 m | Breite: ca. 25 m | Höhe: ca. 25 m | Gewicht: ca. 55 t
Anzahl Knoten: 811 | Stäbe: 1.276 | Materialien: 2 | Querschnitte: 7

Bis zur Landesgartenschau 2014 entsteht in Schwäbisch Gmünd ein Gebäude mit einer spektakulären Fassade. Das Projekt des Edelmetallverbands soll Schwäbisch Gmünd stärker als Gold- und Silberstadt sichtbar machen.

Das Haus soll unter anderem als Präsentationsfläche genutzt werden und für Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Thema Gold- und Silber sowie Design in Erscheinung treten.

Mit dem Entwurf wurde isin Architekten als Preisträger eines Wettbewerbsverfahrens beauftragt. Das Ingenieurbüro Klöckner erstellte die statische Berechnung der Fassadentragkonstruktion mit RSTAB und die der Fassadenkassetten mit RFEM. Im Zuge eines Windgutachtens der Fa. I.F.I. GmbH aus Aachen wurden die anzusetzenden Windlasten an einem Modell im Windkanal bestimmt.

Konstruktion der Fassade

Die Fassade umhüllt das Gebäude wie ein Mantel aus Blattgold. In Wirklichkeit ist es jedoch kein Blattgold aus der die ca. 800 Fassadenplatten 1,5 m x 1,5 m bestehen, sondern eine Aluminium-Legierung, die beidseitig mit Duraflon beschichtet ist.

Die Stahltragkonstruktion der Fassade besteht aus insgesamt 1.276 Stäben der Stahlgüte S 235 und S 355. Sie ist an 80 Stellen am Massivbau befestigt. Zehn Rundrohrstützen d=159 mm tragen den Großteil der Vertikallasten ab.

Für die Bemessung wurde das RSTAB-Zusatzmodul STAHL EC3 verwendet. Die Berechnung der 3 mm starken Fassadenkassetten erfolgte mit Hilfe der RFEM-Zusatzmodule RF‑IMP, RF‑STABIL und RF‑STAHL Flächen.

Die Kassetten sind im Feld durch Aluminium-Kantprofile verstärkt. Diese wurden in RF‑ALUMINIUM bemessen.

Verwendete Programme

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