Erweiterung Stranggussanlage in Indien

Kundenprojekt

Tragwerksplanung Ing.-Büro Mauss, Düsseldorf
www.ibmauss.de
Konstruktion Generalunternehmer
SMS SIEMAG AG, Düsseldorf
www.sms-group.com

Auftraggeber und Konstruktion
Oehmichen und Bürgers, Düsseldorf
www.oub.de
Bauherr Jindal South West (JSW) Steel Ltd, Indien
www.jsw.in

Länge: ca. 50 m | Breite: ca. 35 m | Höhe: ca. 24 m | Gewicht: ca. 908 t
Anzahl Knoten: 1.741 | Stäbe: 2.142 | Finite-Elemente: 11.966 | Querschnitte: 90

Die Stranggussanlage des Stahlwerks JSW ISPAT in Indien wird um eine zusätzliche Ebene erweitert sowie um neue Anlagenkomponenten und Treppentürme ergänzt. Gleichzeitig wird die vorhandene Konstruktion verstärkt, um das zusätzliche Gewicht der neuen Komponenten sowie höhere Erdbebenlasten aufnehmen zu können.

Projektbeschreibung und -realisierung

Die Abmessungen der Anlage sind im Grundriss ca. 33 m x 35 m mit einer Höhe von 15 m. Die neu zu errichtende oberste Ebene der Stranggussanlage wird als Gießbühne bezeichnet und ist für eine Belastung von 3 t/m² ausgelegt.

Auf der Gießbühne befinden sich Kontrollräume, die sogenannten Notkübel, welche im Störfall den flüssigen Stahl aufnehmen, sowie Kranbahnen und weitere Transportvorrichtungen.

Die Tragstruktur besteht aus Stahlträgern mit Spannweiten von bis zu 14 m. Die größten Hauptträger haben Abmessungen h x b = 1200 x 600 mm mit Blechdicken bis 60 mm. Die Aussteifung der Konstruktion gegen Erdbebenlasten erfolgt durch Diagonalen.

Statische Berechnung und Bemessung

Um die Planung der Erweiterung schnell und effektiv umzusetzen, wurden von Anfang an die Möglichkeiten einer Digitalisierung und des Datenaustausches zwischen den verschiedenen 3D-Planungs- und Berechnungsprogrammen genutzt.

Die vorhandene Konstruktion wurde zunächst mithilfe eines 3D-Laserscanners aufgenommen und als 3D-Punktewolke abgebildet. Diese wurde über den Zwischenschritt eines Konstruktionsprogramms mit den Import/Export-Funktionen in eine RFEM-Datei überführt. Das Modell stand damit als Grundlage für die weiteren Untersuchungen zur Verfügung.

Die statische Berechnung erfolgte im Zusatzmodul RF‑STAHL EC3 nach Eurocode 3.

Für die anschauliche Darstellung der Ergebnisse wurden die graphischen Werkzeuge von RFEM genutzt, um beispielsweise verschiedene Kategorien von Verstärkungen zu gruppieren und farblich in 3D-Graphiken darzustellen.

Verwendete Programme

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