Kombinationsregel

Glossarbegriff

Auf der Grundlage einer Kombinationsregel können Einwirkungen zu einer Kombination, zum Beispiel einer Ergebnis- oder einer Lastkombination, zusammengeführt werden.

Auf der Grundlage einer Kombinationsregel können Einwirkungen zu einer Kombination, zum Beispiel einer Ergebnis- oder einer Lastkombination, zusammengeführt werden. Die Kombinationsregel basiert auf einer hinterlegten Norm. Diese Norm kann zum Beispiel der Eurocode 0 sein.

Zur Erstellung der verschiedenen Bemessungssituationen, wie Grenzzustand der Tragfähigkeit, Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit, Brandfall oder Erdbeben, bedarf es unterschiedlicher Kombinationsregeln. Den einzelnen Kombinationsregeln liegen verschiedene Wahrscheinlichkeiten zugrunde, die auf den jeweiligen Nachweiszweck abgestimmt sind.

Eingabe in RFEM und RSTAB

Ist in den Basisangaben des Modells eine Norm zur Klassifizierung von Lastfällen und Kombinationen hinterlegt und zusätzlich die automatische Kombinatorik ausgewählt, werden basierend auf den Kombinationsregeln Ergebnis- oder Lastkombinationen erstellt. Wenn die automatische Kombinatorik deaktiviert ist, werden im Programm keine Kombinationsregeln gebildet und die Kombinationen müssen händisch erstellt werden.

Keywords

kombinatorik lastkombination ergebniskombination

Literatuverzeichnis

[1]   Handbuch RFEM. Tiefenbach: Dlubal Software, März 2016. Download
[2]   Handbuch RSTAB. Tiefenbach: Dlubal Software, März 2016. Download

Links