Superkombination

Glossarbegriff

Eine Superkombination überlagert die Lastfallergebnisse von verschiedenen Bauzuständen eines Modells.

Eine Superkombination überlagert die Lastfallergebnisse von verschiedenen Bauzuständen eines Modells.

Hinter dieser Analyse liegt das allgemeine Superpositionsprinzip. Es basiert auf der Überlagerung von gleichen physikalischen Größen mit einem linearen Zusammenhang zwischen Einwirkung und der überlagerter Größe.

Zur Visualisierung der Ergebnisse erweitert eine Superkombination diese Gesetzmäßigkeit im Feld der technischen Mechanik auf Bauzustände. In der Strukturmechanik ist ein Bauzustand ein statisches Tragwerk mit einer eindeutigen Konfiguration der Tragelemente. Ändert sich diese Konfiguration der Tragelemente im Tragwerk (Winkel, Länge, Form et cetera), liegt ein weiterer Bauzustand vor. Für diese Fälle überlagert eine Superkombination die linear-elastisch ermittelten Ergebnisse der verschiedenen Bauzustände mit unterschiedlichen Tragelementkonfigurationen und stellt sie als Umhüllende an einem Modell mit einer beliebigen Konfiguration dar.

Typische Anwendungsbereiche

  • Photovoltaikanlagen mit hydraulischer Modulausrichtung
  • Trägermodelle mit temporären Stützelementen während der Montage

Eingabe in RSTAB

Superkombinationen können in RSTAB im Daten-Navigator unter "Lastfälle und Kombinationen" → "Superkombinationen" mit den Lastsituationen aus mehreren Modelldateien eines ähnlichen Tragwerks gebildet werden, das verschiedene Konfigurationen aufweist.

Keywords

superkombination bauzustand superposition

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