Linien-Zwangsverschiebung

Glossarbegriff

Linien-Zwangsverschiebungen bezeichnen Verschiebungen einer gelagerten Linie. Damit können zum Beispiel Fundamentsenkungen oder -verdrehungen abgebildet werden.

Linien-Zwangsverschiebungen bezeichnen Verschiebungen einer gelagerten Linie. Damit können zum Beispiel Fundamentsenkungen oder -verdrehungen abgebildet werden. Die Zwangsverformung kann für jeden der drei Translations-Freiheitsgrade oder den lokalen Rotations-Freiheitsgrad definiert werden, jedoch nur in jene Richtung, in der die Linie eine Lagerung aufweist.

Die Zwangsverformungen wirken positiv, wenn sie in Richtung der positiven Achsen des Koordinatenachsensystems des Lagers zeigen. Die Zwangsverdrehung wirkt positiv, wenn sie entsprechend der Rechte-Hand-Regel im Uhrzeigersinn um die positive lokale Achse der Linie dreht.

Eingabe in RFEM und RSTAB

Linien-Zwangsverschiebungen können über das Menü "Einfügen" → "Belastung" → "Linen-Zwangsverschiebung" oder über den Daten-Navigator eingefügt und definiert werden.

Keywords

linien zwangsverschiebung lastarten

Literatuverzeichnis

[1]   Handbuch RFEM. Tiefenbach: Dlubal Software, März 2016. Download

Links