Durchgängige Statik-Softwarelösung im Stahlbau

16. Januar 2014

RSTAB und RFEM ermöglichen eine durchgängige Tragwerksplanung von Stahlkonstruktionen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein einfaches oder komplexes System handelt. Durch die intuitive Bedienbarkeit sowie viele automatische Tools lässt sich die statische Berechnung mit geringem Zeitaufwand erstellen.

RSTAB ist dabei optimiert für die Berechnung von Stabwerken. Mit dem Finite-Elemente-Programm RFEM können zudem Flächen, Scheiben, Schalen und Volumen analysiert werden.

Automatische Strukturgenerierer

RSTAB/RFEM enthalten nützliche Strukturgenerier, mit denen die üblichen Systeme automatisch erstellt werden. Das sind beispielsweise Durchlaufträger, Stützen, 2D/3D-Rahmen, 2D/3D-Fachwerke, 3D-Hallen, Dächer, Treppen usw. Hier werden die Geometriedaten (bei einigen auch gleich die Belastungsdaten) abgefragt und die Struktur wird per Knopfdruck generiert.

Zudem enthalten die Programme eine Datenbank mit einer Vielzahl an statischen Systemen, die nach Eingabe der entsprechenden Parameter schnell erzeugt werden. Hier sind z. B. mehrschiffige Rahmen, Maste, Trägerroste und Kuppeln enthalten. In RFEM lassen sich zusätzlich Flächen- und Volumenkörper generieren, beispielsweise Platten, Schalen, Faltwerke, Silos, Kühltürme usw. Alle erzeugten Modelle lassen sich in einem System kombinieren sowie modifizieren und erweitern.

Automatische Wind- und Schneelastgenerierung

Neben der konventionellen Lasteingabe sind in RSTAB/RFEM verschiedene Belastungsgenerierer implementiert. Sie erleichtern das Aufbringen von Stablasten: Zum einen können auf das Tragwerk wirkende Flächenlasten (z. B. aus Verkehr, Schnee, Wind) in Stablasten umgewandelt werden. Zum anderen lassen sich freie Linienlasten und Ummantelungslasten infolge Eis in Stablasten konvertieren. Zudem können Lasten aus geradliniger oder rotierender Bewegung generiert werden.

Die Schnee- und Windlastgenerierer enthalten alle erforderlichen Parameter nach Eurocode, wie Schnee- und Windzonen, Grundwert der Schneelast, Geländekategorie usw. Aus diesen Parametern wird sekundenschnell die entsprechende Belastung auf die gewählten Wände bzw. Dächer erzeugt.

Automatische Bildung von Lastkombinationen

Sind System und Belastung eingegeben, müssen die Lastfälle entsprechend der gewünschten Norm kombiniert werden. Das ist in RSTAB/RFEM manuell, aber auch automatisiert, möglich. Dazu wird die entsprechende Norm ausgewählt, nach der das Programm Kombinationen erstellen soll. Neben dem Eurocode mit derzeit 17 Nationalen Anhängen stehen hier weitere internationale Normen zur Auswahl, z. B. für die Länder Schweiz, USA, Kanada, Großbritannien usw.

Den Lastfällen werden hier die entsprechenden Einwirkungskategorien zugeordnet. Dann bilden RSTAB/RFEM automatisch die Last- und Ergebniskombinationen, die für die Bemessung notwendig sind. Durch diverse Filter lässt sich die Anzahl der generierten Kombinationen reduzieren. Hier werden, z. B. durch die Untersuchung der Ergebnisse, nicht relevante Kombinationen aussortiert.

Bemessung nach Eurocode 3 sowie neun internationalen Normen

Für die Bemessung von Stahlkonstruktionen stehen der Eurocode 3 sowie derzeit neun weitere internationale Normen (wird ständig erweitert) zur Verfügung, wie die US-Norm, die schweizerische, britische, chinesische und kanadische Norm.

Neben der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit lässt sich auch die Stabilität nachweisen. Die Bemessung erfolgt dabei für Stäbe mit einfachen und kombinierten Beanspruchungen aus Druck, Zug, Biegung und Schub.

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