Statische Berechnung von Tragkonstruktionen für Solaranlagen

30. Januar 2014

Trotz gekürzter Förderungen werden weiterhin viele Solarkraftwerke gebaut. Dabei setzen mehrere namhafte Hersteller bei der Berechnung der Tragkonstruktionen auf RSTAB und RFEM von Dlubal Software.

Sie nutzen die Vorteile, die beide 3D-Statikprogramme bieten. Das sind u. a. die automatische Lastgenerierung, Erstellung spezieller Profil-Querschnitte, Anbindung an die COM-Schnittstelle, Bildung von Superkombinationen, um verschiedene Neigungswinkel der Solarzellen zu berücksichtigen usw.

Zudem werden die Stahl- oder Aluminiumbauteile genauso nach Eurocode bemessen, wie der Beton für die Gründung.

Verwendung spezieller Querschnitte

Möchte man sein eigenes spezielles Profil verwenden, lässt sich dieses im Dlubal-Programm DUENQ auf einfache Art und Weise erstellen. Dabei ist es egal, ob es sich um offene, geschlossene oder zusammengesetzte Querschnitte handelt. Die Profile können in RSTAB/RFEM eingelesen und auch bemessen werden.

Mit der COM-Schnittstelle besteht die Option, RSTAB/RFEM um Eingabemakros oder Nachlaufprogramme zu ergänzen. So generieren manche Solarfirmen Wind- und Schneelasten für alle möglichen Regionen in der Welt. Ebenso lassen sich nach der Schnittgrößenermittlung in den Dlubal-Programmen eigene Bemessungstools ansteuern.

Die statische Berechnung kann auch von der Lasteingabe, mit diversen automatischen Lastgenerierern, bis zur Erstellung des Ausdruckprotokolls komplett in RSTAB/RFEM erfolgen.

Überlagerung verschiedener Zustände

Sollen sich die Solarzellen entsprechend dem Stand der Sonne ausrichten, kann dies in RSTAB durch die Überlagerung verschiedener Zustände berücksichtigt werden (siehe Beispiel im Bild rechts). Hierfür wird in SUPER-EK für die verschiedenen Modelle eine Einhüllende aller Extremwerte gebildet.

Die Bemessung von Stahl- und Aluminiumkonstruktionen inklusive der Stabilitätsnachweise kann nach EC 3 geführt werden. Für die Stahlbemessung stehen zudem zehn internationale Normen zur Verfügung, u. a. die US-Norm, die schweizerische, indische, britische oder chinesische Norm.

Sind die Betonfundamente ebenso Leistungsbestandteil der statischen Berechnung, können diese nach dem Eurocode 2 bemessen werden.

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