Berücksichtigung plastischer Verformungen von vorherigen Belastungszuständen

25. Juni 2014

Das RFEM-Zusatzmodul RF-LOAD-HISTORY berücksichtigt permanente (plastische) Verformungen vorheriger Belastungszustände. Damit lässt sich beispielsweise ermitteln, welche Deformation nach der Entlastung einer Konstruktion zurückbleibt. Zudem kann bei entsprechender Definition der Laststufen untersucht werden, ab welcher Last das verwendete Material plastifiziert.

Mit RF-LOAD-HISTORY ist die Berechnung von Flächen- und Volumentragwerken möglich.

Funktionsweise von RF-LOAD-HISTORY

Nachdem in RFEM das gesamte Modell erstellt sowie die Belastung definiert wurde, werden in RF-LOAD-HISTORY die Laststufen und deren Bezeichnungen eingegeben. Danach werden den verschiedenen Laststufen die Lastfälle bzw. Last- und Ergebniskombinationen zugeordnet. Diese können optional mit einem Lastfaktor multipliziert werden.

Die Berechnung erfolgt sukzessive für jede Laststufe. Permanente (plastische) Verformungen vorheriger Laststufen werden bei der Berechnung weiterer Laststufen berücksichtigt. Die Lasten der einzelnen Stufen werden über den gesamten Verlauf der Berechnung quasi aufaddiert (je nach Vorzeichen).

Die Berechnungstheorie kann frei gewählt werden (Theorie I.-III. Ordnung und Durchschlagsproblem). Zudem lassen sich die globalen Einstellungen der Berechnung über das Modul steuern.

Nach der erfolgreichen Berechnung können die Ergebnisse der einzelnen Laststufen direkt im Modul tabellarisch sowie am Strukturmodell grafisch ausgewertet werden. Ausgegeben werden beispielsweise Flächenverformungen, -schnittgrößen und spannungen sowie Volumenkörperverformungen und -spannungen.

Die Ergebniskombinationen für jede Laststufe lassen sich nach RFEM exportieren. Diese umhüllenden Kombinationen können für die weitere Bemessung in verschiedenen RFEM-Zusatzmodulen verwendet werden.

Alle Eingabedaten und Ergebnisse des Moduls sind Bestandteil des RFEM-Ausdruckprotokolls.

Für Berechnungen in RF-LOAD-HISTORY ist das Zusatzmodul RF-MAT NL (Berücksichtigung von nichtlinearen Materialgesetzen) erforderlich.

Weitere Informationen und Testversionen

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