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  • Antwort

    Vermutlich wurde in der Handrechnung die Schubsteifigkeit nicht berücksichtigt beziehungsweise als unendlich angenommen. In RFEM/RSTAB wird diese gemäß der Realität standardmäßig berücksichtigt, sodass die Verformung ungünstiger ausfällt als in einer Handrechnung, welche lediglich den Verformungsanteil aus Biegung beinhaltet.

    Innerhalb der globalen Berechnungsparameter (Menü "Berechnung" → "Berechnungsparameter") kann die Schubsteifigkeit deaktiviert werden, siehe Bild.

    Bild 01 - Schubsteifigkeit deaktivieren

  • Antwort

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Software von einem Antivirenprogramm blockiert.

    Wir empfehlen, die Dlubal-Programme, einschließlich des Arbeitsverzeichnisses, zu den Ausnahmen aller vorhandenen Antivirenprogramme hinzuzufügen.

    Den Pfad des Arbeitsverzeichnisses finden Sie im Menü "Optionen" → " Programmoptionen", Register "Datenverzeichnisse" → Kategorie "Arbeitsverzeichnis", siehe Bild.

    Bild 01 - Pfad des Arbeitsverzeichnisses

  • Antwort

    Die allgemeinen FE-Netzeinstellungen können mit Hilfe des Interfaces IFeMeshSettings modifziert werden. Dieses Interface ist unter IModel > IModelData > ICalculation lokalisiert. Welche Elemente verändert/ausgelesen werden können, ist in Abbildung 01 dargestellt.

    Hier noch ein Codebeispiel, bei dem die angestrebte Länge der FE-Elemente auf 100mm gesetzt wird. Zudem wird noch die Teilung der Stäbe mit der gleichen Elementgröße aktiviert und die Mindestteilung auf 3 Elemente festgelegt:

    Sub mesh_params()

    Dim iApp As RFEM5.Application

    '   get interface for model data
    Dim iModel As RFEM5.model
    Set iModel = GetObject(, "RFEM5.Model")

    On Error GoTo e

    If Not iModel Is Nothing Then
        
        '   get interface for application and lock licence
        Set iApp = iModel.GetApplication()
        iApp.LockLicense
        
        '   get interface for model dat
        Dim iModdata As RFEM5.IModelData2
        Set iModdata = iModel.GetModelData
        
        '   get interface for calculation
        Dim iCalc As RFEM5.ICalculation2
        Set iCalc = iModel.GetCalculation()
        
        '   get interface for mesh settings
        Dim iMeshSet As RFEM5.IFeMeshSettings
        Set iMeshSet = iCalc.GetFeMeshSettings
        
        '   get general mesh settings
        Dim meshGen As RFEM5.FeMeshGeneralSettings
        meshGen = iMeshSet.GetGeneral
        
        meshGen.ElementLength = 0.1
        
        '   set new general mesh settings
        iModdata.PrepareModification
        iMeshSet.SetGeneral meshGen
        iModdata.FinishModification
        
        '   get mesh member settings
        Dim meshMem As RFEM5.FeMeshMembersSettings
        meshMem = iMeshSet.GetMembers
        
        meshMem.DivideStraightMembers = True
        meshMem.ElementLength = 0.1
        meshMem.MinStraightMemberDivisions = 3
        
        '   set new mesh member settings
        iModdata.PrepareModification
        iMeshSet.SetMembers meshMem
        iModdata.FinishModification
        
        
        iApp.UnlockLicense
    End If

    e:  If Err.Number <> 0 Then
        MsgBox Err.description, , Err.Source
        End If
        iApp.UnlockLicense
        Set iApp = Nothing
        Set iModel = Nothing

    End Sub


    Die Subroutine wird zudem wieder mit einer Fehlerabfangroutine (On Error GoTo e) ergänzt und wie auch bei der Modifikation anderer Elemente ist wieder ein Prepare-/FinishModification-Block nötig. Hier wird der Block über das Interface IFeMeshSettings erzeugt.

  • Antwort

    Die Anzahl der gleichzeitig berechneten Lastfälle und Kombinationen ist auf 9.999 begrenzt. Diese Einschränkung kann mit der Option "Zu berechnen" umgangen werden, mit der die zu berechnenden Fälle ausgewählt werden können. Damit lassen sich Lastfälle und Lastkombinationen in mehrere Gruppen mit einer geringeren Anzahl von Fällen unterteilen.
  • Antwort

    Grundsätzlich stehen sechs Methoden zur Auswahl, das nichtlineare algebraische Gleichungssystem zu lösen. Enthält Ihr Modell jedoch keinerlei Nichtlinearitäten (sprich Sie haben ein rein lineares System erzeugt), dann wird der Zugriff auf diese Auswahlfelder gesperrt.

    Bild 01 - System ohne Nichtlinearitäten

    Sobald Sie eine Nichtlinearität im Modell definieren, wird der Zugriff auf die Auswahlfelder für die Lösungsmethoden freigegeben und Sie können die gewünschte Lösungsmethode auswählen.

    Bild 02 - System mit Nichtlinearität

  • Antwort

    Prinzipiell hat die Berechnung mit RF-FORMFINDUNG die gleichen Anforderungen wie auch eine Berechnung ohne dieses Modul, daher sollten die Kriterien für allgemeine Instabilitäten überprüft werden (siehe "Links").

    Es kommt allerdings öfter zu Problemen mit RF-FORMFINDUNG, da der Formfindungsprozess für zu viele Elemente aktiviert wurde. Es sollte daher überprüft werden, ob die richtigen (notwendigen) Elemente aktiviert wurden (siehe Bild 01).

    Im folgenden Beispiel in Bild 02 wurden exemplarisch bei allen horizontalen Stäbe die Formfindung aktiviert. Das Resultat ist, dass der Fehler "Die Steifigkeitsmatrix ist singulär" ausgegeben wird (siehe Bild 03). Wenn nun die Balkenstäbe deaktiviert werden, ist die Berechnung erfolgreich (siehe Bild 04).

  • Antwort

    In den Berechnungsparametern der Programme RFEM bzw. RSTAB gibt es unter dem Register "Globale Berechnungsparameter" die Eingabefelder "Anzahl der Laststufen für Lastfälle/ Lastkombinationen". Diese zwei Eingaben steuern die numerische stufenweise Aufbringung der definierten Lastrandbedingungen in den jeweiligen Lastfällen und Lastkombinationen. Dabei beschreibt der reziproke Wert der Eingabe einen Bruchteil der Last. Der Lösungsprozess bringt dann in sogenannten Laststufen die definierten Lastbruchteile sukzessive bis zum Erreichen der vollständigen Last auf das Modell auf. In den jeweiligen Laststufen versucht der Gleichungslöser im Rahmen der maximal erlaubten Iterationen jeweils ein Gleichgewicht zu finden und damit passenden Startwerte für die nächste Laststufe vorzugeben.

    Bild 02 - Berechnungsparameter

    Bildlich kann man sich vorstellen, dass der Lösungsprozess die komplette Last eines Lastfalls oder einer Lastkombination in einer "Gießkanne" sammelt und portionsweise auf das lastsammelnde Modell gießt. Die Anzahl der Laststufen korreliert hierbei mit der Geschwindigkeit der Aufbringung. Dabei ist die Geschwindigkeit nicht als realer Zeitparameter, sondern rein numerisch zu verstehen.

    Bild 01 - Laststufenabhängige Verformungsentwicklung

    Die stufenweise Lastaufbringung hat nur einen Effekt bei nichtlinearen Tragsystemen. Sie liefert in der Regel mit steigernder Anzahl von Laststufen eine entsprechend höhere Ergebnisqualität. Grundsätzliches Ziel dieser Methode ist es, in den jeweiligen Laststufen eine Mikrokonvergenz zur Vorgabe neuer hochwertiger Startwerte für die nächste Laststufe zu finden und damit final eine Makrokonvergenz für den ganzen Lastfall zu erreichen.

    Bild 03 - Berechnungsdiagramme

  • Antwort

    Wird ein Stab exzentrisch an eine Fläche oder an einen anderen Stab angeschlossen, kann man sich das auch so vorstellen, dass jeder Knoten (RSTAB) und jeder FE-Knoten (RFEM) eines jeden Elements mit einem Stab gekoppelt wird (siehe Bild 01 oben). Das Resultat ist identisch mit dem der definierten Exzentrizitäten (siehe Bild 01 unten).

    Bild 01 - Exzentrizität mit Starrstäben (oben) und definierten Exzentrizitäten (unten)

    Das auf dem Bild gezeigte System ist nichts anderes als ein Fachwerkträger mit einem Obergurt und einem Untergurt, welcher mittels Vertikalen miteinander verbunden ist. Bekanntermaßen werden wegen der Geometrie die Gurte dabei zunehmend durch Normalkräfte und weniger durch Biegemomente beansprucht.

    Bild 02 - Biegemomentenverlauf (oben) und Normalkraftverlauf (unten)

  • Antwort

    Dazu stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

    1. Der entsprechende Stab kann als Nullstab definiert werden. Damit wird dieser bei der Berechnung aller Lastfälle und Lastkombinationen nicht berücksichtigt.
    2. Der entsprechende Stab kann in allen oder nur für bestimmte Lastfälle und/oder Lastkombinationen deaktiviert werden. Dazu muss zunächst in den Berechnungsparametern des Lastfalls bzw. der Lastkombination die Option "Steifigkeiten modifizieren" aktiviert werden. Anschließend kann im zusätzlichen Registerfenster der gewünschte Stab deaktiviert werden.

    Dabei sollten jedoch folgende Punkte beachtet werden:

    • Bei Verwendung des Nullstabes erscheint eine Warnmeldung, falls Stablasten definiert wurden.
    • Bei generierten Lasten erfolgt bei Anwendung des Nullstabes eine automatische Umverteilung der Lasten.
    • Wird der Stab in den Berechnungsparametern deaktiviert, so bleiben auch die Stablasten und die ermittelten generierten Lasten unberücksichtigt. Dazu erscheint keine Fehlermeldung. Die Lasten müssen manuell umverteilt werden.
  • Antwort

    Neben der Vorspannkraft oder dem angestrebten Seildurchhang kann auch die Seillänge vorgegeben werden, wie in Bild 01 zu sehen ist.

    Bild 01 - Eingabe der angestrebten Seillänge

    Das Programm versucht dann, das Seil so unter der einwirkenden Kraft (Lastfall vom Typ 'Formfindung' mit z. B. Eigengewicht) einzupassen, dass die Länge der vorgegebenen Länge entspricht.

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Erste Schritte

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Handbücher zu RWIND Simulation

Mit dem Einzelprogramm RWIND Simulation lassen sich mittels eines digitalen Windkanals Windströmungen um einfache oder komplexe Stukturen simulieren.

Die generierten Windlasten, die auf diese Objekte wirken, können in RFEM bzw. RSTAB importiert werden.

Eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste

„Besten Dank für die wertvollen Infos. 

Kompliment an das Support-Team. Immer wieder beeindruckend, wie schnell und kompetent die Fragen beantwortet werden. Habe im Bereich Statik viele Software mit Supportvertrag im Einsatz, aber eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste.“