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  • Antwort

    Dazu stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

    1. Der entsprechende Stab kann als Nullstab definiert werden. Damit wird dieser bei der Berechnung aller Lastfälle und Lastkombinationen nicht berücksichtigt.
    2. Der entsprechende Stab kann in allen oder nur für bestimmte Lastfälle und/oder Lastkombinationen deaktiviert werden. Dazu muss zunächst in den Berechnungsparametern des Lastfalls bzw. der Lastkombination die Option "Steifigkeiten modifizieren" aktiviert werden. Anschließend kann im zusätzlichen Registerfenster der gewünschte Stab deaktiviert werden.

    Dabei sollten jedoch folgende Punkte beachtet werden:

    • Bei Verwendung des Nullstabes erscheint eine Warnmeldung, falls Stablasten definiert wurden.
    • Bei generierten Lasten erfolgt bei Anwendung des Nullstabes eine automatische Umverteilung der Lasten.
    • Wird der Stab in den Berechnungsparametern deaktiviert, so bleiben auch die Stablasten und die ermittelten generierten Lasten unberücksichtigt. Dazu erscheint keine Fehlermeldung. Die Lasten müssen manuell umverteilt werden.
  • Antwort

    Eine solche Funktion zur Laststeigerung bis zum Versagen gibt es im Zusammenhang mit der Berechnung von Stahlbetonstrukturen nicht.

    Alternativ kann aber wie folgt vorgegangen werden:

    Für jede Laststufe ist ein eigener Lastfall beziehungsweise eine Lastkombination zu erstellen. Dies kann z. B. auch mithilfe von Lastfaktoren erfolgen.


    Im Anschluss sind die einzelnen Lastfälle oder -kombinationen im Modul zur Bemessung auszuwählen.


    Nachdem die Berechnung das erste Mal bis zum Punkt "Vorhandene Bewehrung" durchgelaufen ist, kann die vom Modul vorgeschlagene vorhandene Bewehrung angepasst und gespeichert werden.


    Abschließend kann die nichtlineare Berechnung auf Grundlage der definierten Bewehrung durchgeführt werden.


    Die Auswertung der vorhandenen Sicherheit beziehungsweise der vorhandenen Ausnutzung kann nach erfolgreich durchgeführter Berechnung grafisch erfolgen.

  • Antwort

    In der Maske "Lastfälle und Kombinationen" kann im Register "Kombinationsregeln" rechts unten festgelegt werden, welche Berechnungsart den generierten Lastkombinationen zugrunde gelegt werden soll. Für Lastfälle ist die lineare Berechnung nach I. Ordnung, für Lastkombinationen die nichtlineare Berechnung nach Theorie II. Ordnung voreingestellt.

    Somit kann schnell festgelegt werden, ob der Lastfall bzw. die Lastkombination nach Theorie I., II. oder III. Ordnung berechnet wird. Mit der Option Durchschlagproblem wird die Stabilitätsanalyse nach Theorie III. Ordnung im Hinblick auf das Durchschlagversagen des Gesamttragwerks geführt.

    Wenn das Modell Seilstäbe enthält, ist die Berechnung nach III. Ordnung fest voreingestellt.
  • Antwort

    Folgendes Code Beispiel zeigt das Holen von verschiedenen Berechnungsparametern über die COM-Schnittstelle. Es wird auch das Übergeben einer Einstellung für das Deaktivieren der Schubsteifigkeit gezeigt:

        '   get model interface
        Set iApp = iModel.GetApplication()
        iApp.LockLicense
        
        '   get calculation interface
        Dim iCalc As RFEM5.ICalculation2
        Set iCalc = iModel.GetCalculation
        
        '   get surface bending theory
        Dim calc_bend As RFEM5.BendingTheoryType
        calc_bend = iCalc.GetBendingTheory
        
        '   get settings for nonlinearities
        Dim calc_nl As RFEM5.CalculationNonlinearities
        calc_nl = iCalc.GetNonlinearities
        
        '   get precision and tolerance settings
        Dim calc_prec As RFEM5.PrecisionAndTolerance
        calc_prec = iCalc.GetPrecisionAndTolerance
        
        '   get calculation settings
        Dim calc_sets As RFEM5.CalculationSettings
        calc_sets = iCalc.GetSettings
        
        '   get calculation options
        Dim calc_opts As RFEM5.CalculationOptions
        calc_opts = iCalc.GetOptions
        
        '   set ShearStiffness to false
        calc_opts.ShearStiffness = False
        iCalc.SetOptions calc_opts

    Im Anhang finden Sie dazu ein EXCEL Makro zum Herunterladen.
  • Antwort

    In KRANBAHN werden die Schnittgrößen meist nur für die max- und min-Stellen angezeigt. Wenn Sie alle Schnittgrößen an allen x-Stellen erhalten möchten, müssen Sie eine detaillierte Berechnung durchführen und die Option "Nur maßgebende Ergebnisse anzeigen" deaktivieren. Das kurze Video zeigt, wie das geht.
  • Antwort

    Der Unterschied zwischen den beiden Materialmodellen ist folgender:

    • Im Materialmodell Isotrop nichtlinear elastisch 1D werden keine plastischen Verformungen berücksichtigt. Das bedeutet, dass das Material bei einer Entlastung wieder seinen Ausgangszustand einnimmt.
    • Beim Materialmodell Isotrop plastisch 1D hingegen wird die plastische Verformung berücksichtigt.

    Bei beiden Materialmodellen sind die nichtlinearen Eigenschaften über einen zusätzlichen Dialog zu definieren. Bei der Eingabe mittels Diagramm ist es für beide Modelle möglich, einen Verlauf nach dem letzten Schritt festzulegen.

    Beim Materialmodell 'Isotrop nichtlinear elastisch 1D' ist eine antimetrische Eingabe des Spannungs-Dehnungs-Diagramms möglich (unterschiedlich für den positiven und negativen Bereich), während beim Modell 'Isotrop plastisch 1D' nur eine symmetrische Eingabe zulässig ist.

  • Antwort

    Nein, dies macht für die Berechnung der Lastkombination keinen Unterschied. Entscheidend ist, welche Berechnungsart für diese Lastkombination eingestellt ist, siehe Bild 1.

    Bild 01 - Berechnungsart

  • Antwort

    RSTAB ist ein FEM Programm welches trigonometrische Ansatzfunktionen für die Stäbe verwendet. Aus diesem Grund müssen Stäbe für ausreichend genaue Ergebnisse nicht unterteilt werden und die Berechnungsgeschwindigkeit ist entsprechend höher.

    RSKNICK ermittelt die Eigenwerte der Steifigkeitsmatrix und kann so die Verzweigungslast und die Knickfigur der Struktur linear berechnen. Für die Ermittlung der Eigenwerte stehen verschiedene Methoden zur Verfügung (siehe Abbildung 01).

  • Antwort

    Als Lösung bieten sich sowohl RFEM als auch RSTAB an. Für beide Programme sind zahlreiche europäische und internationale Normen sowie verschiedenste Zusatzmodule verfügbar, die im Stahlbau die tägliche Arbeit erleichtern werden.

    Basisprogramme RFEM oder RSTAB
    Mit den Basisprogrammen RFEM oder RSTAB werden Strukturen, Materialien sowie die Einwirkungen definiert. Neben der Möglichkeit räumliche Stabwerke zu erstellen, zum Beispiel Hallen, bietet RFEM zusätzlich auch Platten, Scheiben- und Schalentragwerke und ist damit die vielfältigere Variante. Dies zahlt sich aus, wenn auch in anderen Disziplinen, wie beispielsweise im Massivbau bemessen werden soll.

    Verfügbare Normen
    • EN 1993-1-1 (Eurocode 3),
    • AISC nach ANSI/AISC 360 (US-Norm), 
    • SIA nach SIA 263:2013 (Schweizer Norm), 
    • IS nach IS 800:2007 (Indische Norm), 
    • BS nach BS 5950-1:2000 (Britische Norm) oder BS EN 1993-1-1 (Britischer Anhang), 
    • GB nach GB 50017-2003 (Chinesische Norm), 
    • CSA nach CSA S16-09 und CSA S16-14 (Kanadische Norm), 
    • AS nach AS 4100-1998 + Annex 1 - 1999 (Australische Norm), 
    • NTC-DF nach NTC-RCDF (2004) (Mexikanische Norm), 
    • SP nach SP 16.13330.2011 (Russische Norm), 
    • SANS nach SANS 10162-1:2011 (Südafrikanische Norm), 
    • NBR nach ABNT NBR 8800:2008 (Brasilianische Norm), 
    • HK nach der Norm für Tragwerke aus Stahl 2011 (Buildings Department – Hong Kong)
    • RF-/STAHL - Allgemeine Spannungsnachweise
    Zusatzmodule für Stahlbau

    Zusatzmodule ergänzen die Funktionalität der Basisprogramme. Mit RF-/STAHL EC3 beispielsweise führt man die Bemessung nach Eurocode 3 für die Konstruktion durch. Das Zusatzmodul RF-STAHL Wölbkrafttorsion ergänzt diese Bemessung nach Eurocode 3 um Biegedrillknicknachweise mit bis zu 7 Freiheitsgraden, wenn es sich nicht um einen Standardfall des EC3 handelt.

    Weitere speziellere Anwendungsfälle, wie die plastische Bemessung, Stabilitätsanalyse nach Eigenwertmethode oder die Generierung geometrischer Ersatzimperfektionen sowie vorverformter Ersatzmodelle sind verfügbar. Einzelmodule wie FE-BEUL unterstützen Sie bei der Bemessung steifenloser oder ausgesteifter Platten. Mit dem Modul DUENQ lassen sich beliebige dünnwandige Querschnitte erzeugen. Die Querschnittswerte werden ermittelt und Spannungsanalysen oder plastische Nachweise können damit geführt werden. 

    Mit den RF-/JOINTS-Modulen lassen sich gelenkige oder biegesteife Anschlüsse bemessen.

    Für die Bemessung von Kranbahnen ist die Einzelanwendung KRANBAHN verfügbar. 


    Dynamische Analysen

    Falls Erdbebenberechnungen oder Schwingungsuntersuchungen am Gebäude notwendig sind, stehen mit den RF-/DYNAM Pro-Zusatzmodulen geeignete Werkzeuge zur Ermittlung von Eigenfrequenzen und -formen, Analyse erzwungener Schwingungen, zur Generierung von Ersatzlasten oder auch für die nicht lineare Zeitverlaufsanalyse zur Verfügung.

    Wenn Sie Fragen zu den Dlubal-Programmen haben, kontaktieren Sie bitte den Vertrieb.


  • Antwort

    Nein, die Berechnungsdauer ist davon nicht betroffen, da die Daten beim Laden in das lokale Arbeitsverzeichnis kopiert werden und erst beim Speichern zurückgeschrieben werden. Je nach Verbindungsgeschwindigkeit zum Server kann es beim Laden und Speichern zu Verzögerungen kommen.

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Erste Schritte

Erste Schritte

Wir geben Ihnen Hinweise und Tipps, die Ihnen den Einstieg in das Basisprogramm RFEM und RSTAB erleichtern.

Windsimulation & Windlast-Generierung

Handbücher zu RWIND Simulation

Mit dem Einzelprogramm RWIND Simulation lassen sich mittels eines digitalen Windkanals Windströmungen um einfache oder komplexe Stukturen simulieren.

Die generierten Windlasten, die auf diese Objekte wirken, können in RFEM bzw. RSTAB importiert werden.

Eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste

„Besten Dank für die wertvollen Infos. 

Kompliment an das Support-Team. Immer wieder beeindruckend, wie schnell und kompetent die Fragen beantwortet werden. Habe im Bereich Statik viele Software mit Supportvertrag im Einsatz, aber eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste.“