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  • Antwort

    In CRANEWAY werden die Schnittgrößen normalerweise nur für max- und min-Positionen angezeigt. Wenn Sie jede interne Kraft an jeder x-Position erhalten möchten, müssen Sie die detaillierte Berechnung ausführen und die Option "Nur maßgebliche Ergebnisse anzeigen" deaktivieren. Wie es geht, zeigen wir Ihnen im Kurzvideo.
  • Antwort

    Unterschied zwischen beiden Materialmodellen ist folgender:

    Im Materialmodell Isotrop nichtlinear elastisch 1D werden keine plastischen Verformungen berücksichtigt. Das bedeutet, dass das Material bei einer Entlastung wieder seinen Ausgangszustand einnimmt.

    Während beim Materialmodell Isotrop plastisch 1D die plastische Verformung berücksichtigt wird. 

    Bei beiden Materialmodellen werden die nichtlinearen Eigenschaften über einen zusätzlichen Dialog definiert. Bei der Eingabe mittels Diagramm ist es in beiden Modellen möglich, einen Verlauf nach dem letzten Schritt festzulegen. 

    Bei dem Materialmodell Isotrop nichtlinear elastisch 1D ist eine antimetrische Eingabe des Spannungs-Dehnungs-Diagramms möglich (unterschiedlich für den positiven und negativen Bereich), während beim Modell isotrop plastisch 1D nur eine symmetrische Eingabe möglich ist. 


  • Antwort

    RSTAB ist ein FEM Programm welches trigonometrische Ansatzfunktionen für die Stäbe verwendet. Aus diesem Grund müssen Stäbe für ausreichend genaue Ergebnisse nicht unterteilt werden und die Berechnungsgeschwindigkeit ist entsprechend höher.

    RSKNICK ermittelt die Eigenwerte der Steifigkeitsmatrix und kann so die Verzweigungslast und die Knickfigur der Struktur linear berechnen. Für die Ermittlung der Eigenwerte stehen verschiedene Methoden zur Verfügung (siehe Abbildung 01).

  • Antwort

    Als Lösung bieten sich sowohl RFEM als auch RSTAB an. Für beide Programme sind zahlreiche europäische und internationale Normen sowie verschiedenste Zusatzmodule verfügbar, die im Stahlbau die tägliche Arbeit erleichtern werden.

    Basisprogramme RFEM oder RSTAB
    Mit den Basisprogrammen RFEM oder RSTAB werden Strukturen, Materialien sowie die Einwirkungen definiert. Neben der Möglichkeit räumliche Stabwerke zu erstellen, zum Beispiel Hallen, bietet RFEM zusätzlich auch Platten, Scheiben- und Schalentragwerke und ist damit die vielfältigere Variante. Dies zahlt sich aus, wenn auch in anderen Disziplinen, wie beispielsweise im Massivbau bemessen werden soll.

    Verfügbare Normen
    • EN 1993-1-1 (Eurocode 3),
    • AISC nach ANSI/AISC 360 (US-Norm), 
    • SIA nach SIA 263:2013 (Schweizer Norm), 
    • IS nach IS 800:2007 (Indische Norm), 
    • BS nach BS 5950-1:2000 (Britische Norm) oder BS EN 1993-1-1 (Britischer Anhang), 
    • GB nach GB 50017-2003 (Chinesische Norm), 
    • CSA nach CSA S16-09 und CSA S16-14 (Kanadische Norm), 
    • AS nach AS 4100-1998 + Annex 1 - 1999 (Australische Norm), 
    • NTC-DF nach NTC-RCDF (2004) (Mexikanische Norm), 
    • SP nach SP 16.13330.2011 (Russische Norm), 
    • SANS nach SANS 10162-1:2011 (Südafrikanische Norm), 
    • NBR nach ABNT NBR 8800:2008 (Brasilianische Norm), 
    • HK nach der Norm für Tragwerke aus Stahl 2011 (Buildings Department – Hong Kong)
    • RF-/STAHL - Allgemeine Spannungsnachweise
    Zusatzmodule für Stahlbau

    Zusatzmodule ergänzen die Funktionalität der Basisprogramme. Mit RF-/STAHL EC3 beispielsweise führt man die Bemessung nach Eurocode 3 für die Konstruktion durch. Das Zusatzmodul RF-STAHL Wölbkrafttorsion ergänzt diese Bemessung nach Eurocode 3 um Biegedrillknicknachweise mit bis zu 7 Freiheitsgraden, wenn es sich nicht um einen Standardfall des EC3 handelt.

    Weitere speziellere Anwendungsfälle, wie die plastische Bemessung, Stabilitätsanalyse nach Eigenwertmethode oder die Generierung geometrischer Ersatzimperfektionen sowie vorverformter Ersatzmodelle sind verfügbar. Einzelmodule wie FE-BEUL unterstützen Sie bei der Bemessung steifenloser oder ausgesteifter Platten. Mit dem Modul DUENQ lassen sich beliebige dünnwandige Querschnitte erzeugen. Die Querschnittswerte werden ermittelt und Spannungsanalysen oder plastische Nachweise können damit geführt werden. 

    Mit den RF-/JOINTS-Modulen lassen sich gelenkige oder biegesteife Anschlüsse bemessen.

    Für die Bemessung von Kranbahnen ist die Einzelanwendung KRANBAHN verfügbar. 


    Dynamische Analysen

    Falls Erdbebenberechnungen oder Schwingungsuntersuchungen am Gebäude notwendig sind, stehen mit den RF-/DYNAM Pro-Zusatzmodulen geeignete Werkzeuge zur Ermittlung von Eigenfrequenzen und -formen, Analyse erzwungener Schwingungen, zur Generierung von Ersatzlasten oder auch für die nicht lineare Zeitverlaufsanalyse zur Verfügung.

    Wenn Sie Fragen zu den Dlubal-Programmen haben, kontaktieren Sie bitte den Vertrieb.


  • Antwort

    Nein, die Berechnungsdauer ist davon nicht betroffen, da die Daten beim Laden in das lokale Arbeitsverzeichnis kopiert werden und erst beim Speichern zurückgeschrieben werden. Je nach Verbindungsgeschwindigkeit zum Server kann es beim Laden und Speichern zu Verzögerungen kommen.
  • Antwort

    Unterschiede bei der Ermittlung der Verformung im gerissenen Zustand können unterschiedliche Ursachen haben. Folgende Punkte sollten bei Abweichungen geprüft werden:

    Wird das gleiche Berechnungsverfahren verwendet?
    RF-BETON Deflect verwendet ein analytisches Berechnungsverfahren nach EN 1992-1-1 7.4.3.
    RF-BETON NL verwendet ein physikalisch nichtlineares Berechnungsverfahren.
    Genauere Informationen zu den Berechnungsverfahren finden sich zum Beispiel auch im RF-BETON Flächen Handbuch unter Kapitel 2.7 und 2.8.

    Ist das gleiche Ausgangssystem vorhanden?
    Ob das zugrundeliegende System als gleichwertig zu betrachten ist, lässt sich am besten an den Ergebnissen der linearen Berechnung betrachten. Die linear ermittelte Verformung der zugrundeliegenden Kombination sollte annähernd gleich sein. Etwaige Unterschiede bei der linearen Verformung können sich im Zusammenhang mit der Verformungsberechnung im gerissenen Zustand potenzieren.

    Werden die gleichen Effekte berücksichtigt?
    Bei einem Vergleich ist darauf zu achten, dass gleiche Effekte, wie z.B. Kriechen und Schwinden berücksichtigt werden (Bild 02).

    Sind gleiche Eingangswerte vorhanden?

    Des Weiteren wäre im Zusammenhang mit der Verformungsberechnung zu prüfen, ob gleiche Eingangswerte vorhanden sind. Hier ist vor allem darauf zu achten, ob die angesetzte Bewehrung (Bild 03) und der Hebelarm beziehungsweise die Betondeckung gleich ist.

    Sollten Sie die Ursache nach der grundlegenden Prüfung nicht finden können, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.
  • Antwort

    Das Zusatzmodul "Ersatzlasten" führt, ebenso wie das Modul "Erzwungene Schwingungen", das multimodale Antwortspektrenverfahren durch.

    Anders als der Name vermuten lässt, wird hier nicht das vereinfachte Antwortspektrenverfahren durchgeführt, wie es z.B. in der EN 1998-1 erläutert wird.

    Die Ersatzlasten werden getrennt für jede Erregungsrichtung nach folgender Formel ermittelt:

    $\begin{Bmatrix}{\mathrm F}_{\mathrm X}\\{\mathrm F}_{\mathrm Y}\\{\mathrm F}_{\mathrm Z}\end{Bmatrix}\;=\;\mathrm\Gamma\;\ast\;\begin{Bmatrix}{\mathrm u}_{\mathrm X}\\{\mathrm u}_{\mathrm Y}\\{\mathrm u}_{\mathrm Z}\end{Bmatrix}\;\ast\;{\mathrm S}_{\mathrm a}(\mathrm T)\;\ast\;\begin{Bmatrix}{\mathrm M}_{\mathrm X}\\{\mathrm M}_{\mathrm Y}\\{\mathrm M}_{\mathrm Z}\end{Bmatrix}\;$

    Die Unterschiede der beiden Zusatzmodule werden in dieser FAQ beschrieben.

  • Antwort

    Ein Last-Verformungs-Diagramm für einen beliebigen Knoten eines Modells (Bild 1) kann innerhalb der Berechnungsparameter (Schaltfläche oder Menü "Berechnung" → "Berechnungsparameter") als benutzerdefiniertes Berechnungsdiagramm definiert und mit entsprechenden Ergebnissen angezeigt werden:



    • Einstellung der gewünschten Laststufen beziehungsweise Inkremente innerhalb der globalen Berechnungsparameter, siehe Bild 2

    • Definition eines benutzerdefinierten Berechnungsdiagrammes innerhalb des Registers "Berechnungsdiagramme": Auswahl des Lastfalls, des entsprechenden Knoten sowie der Ergebnistypen der horizontalen und vertikalen Achse, siehe Bild 3

  • Antwort

    Insbesondere bei langen Kranbahnen und vielen Kranen kann die Vielzahl an Lastkombinationen zu einer langen Berechnungszeit führen. Folgende Einstellungen beeinflussen die Berechnungszeit wesentlich:

    Berechnungsart zur Ermittlung der Schnittgrößen
    • Schnelle Berechnung (Berechnung aller Lastkombinationen nach Theorie 1. Ordnung, anschließend Berechnung der maßgebenden Lastkombinationen nach Biegetorsionstheorie II. Ordnung)
    • Detaillierte Berechnung (Berechnung aller Lastkombinationen nach Biegetorsionstheorie II. Ordnung)
    Für die Vorbemessung kann daher die schnelle Berechnungsart sinnvoll sein.

    Angestrebte maximale Länge der finiten Elemente
    Die maximale Länge der zur Berechnung nach Biegetorsionstheorie II. Ordnung erzeugten finiten Elemente kann innerhalb eines Bereichs von 100mm bis 2500mm eingegeben werden. Eine feinere Teilung der finiten Elemente erhöht die Berechnungszeit wesentlich.
    So sollte für eine optimierte Berechnungszeit in Abhängigkeit des statischen Systems eine sinnvolle Länge der finiten Elemente gewählt werden. In der Regel genügen acht Elemente je Trägerfeld, um die Verformungen mit einer Abweichung von weniger als 5 % bezogen auf die genaue Lösung zu berechnen.

    Anzahl der Lastkombinationen
    Über eine sinnvolle Einstellung der Schrittweite kann die Anzahl der erzeugten Lastkombinationen gesteuert werden. Bei Eingabe der Schrittweite wird als Vorschau bereits die erzeugte Anzahl an Kran-Laststellungen und Lastkombinationen angezeigt. Eine kleine Schrittweite führt zu vielen Lastkombinationen, die in der Berechnung entsprechend mehr Zeit benötigen.

  • Antwort

    Jedes Modul hat seine eigene Methode für die Berechnung eines Falls in einem Modul. Hier die Methoden der einzelnen Module für die Fallberechnung:

    RF-/Holz   - IModuleCase -> Calculate()
    RF-/STAHL EC3   - ICase -> moCalculate()
    RF-/ALUMINIUM   - ICase -> moCalculate()
    RF-/STAHL   - IstCase -> stResultsCalculate()
    RF STABIL   - IsbCase -> sbResultsCalculate()
    RF-/DYNAM Pro   - IDynamModul -> Calculate()
    RF-/BETON Stäbe   - IcoCase -> coResultsCalculate()
    RF-/BETON Flächen   - IcoCase -> coResultsCalculate()




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Erste Schritte

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Wir geben Ihnen Hinweise und Tipps, die Ihnen den Einstieg in das Basisprogramm RFEM und RSTAB erleichtern.

Windsimulation & Windlast-Generierung

Handbücher zu RWIND Simulation

Mit dem Einzelprogramm RWIND Simulation lassen sich mittels eines digitalen Windkanals Windströmungen um einfache oder komplexe Stukturen simulieren.

Die generierten Windlasten, die auf diese Objekte wirken, können in RFEM bzw. RSTAB importiert werden.

Eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste

„Besten Dank für die wertvollen Infos. 

Kompliment an das Support-Team. Immer wieder beeindruckend, wie schnell und kompetent die Fragen beantwortet werden. Habe im Bereich Statik viele Software mit Supportvertrag im Einsatz, aber eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste.“