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  • Antwort

    Als Lösung bieten sich sowohl RFEM als auch RSTAB an. Für beide Programme sind zahlreiche europäische und internationale Normen sowie verschiedenste Zusatzmodule verfügbar, die im Stahlbau die tägliche Arbeit erleichtern werden.

    Basisprogramme RFEM oder RSTAB
    Mit den Basisprogrammen RFEM oder RSTAB werden Strukturen, Materialien sowie die Einwirkungen definiert. Neben der Möglichkeit räumliche Stabwerke zu erstellen, zum Beispiel Hallen, bietet RFEM zusätzlich auch Platten, Scheiben- und Schalentragwerke und ist damit die vielfältigere Variante. Dies zahlt sich aus, wenn auch in anderen Disziplinen, wie beispielsweise im Massivbau bemessen werden soll.

    Verfügbare Normen
    • EN 1993-1-1 (Eurocode 3),
    • AISC nach ANSI/AISC 360 (US-Norm), 
    • SIA nach SIA 263:2013 (Schweizer Norm), 
    • IS nach IS 800:2007 (Indische Norm), 
    • BS nach BS 5950-1:2000 (Britische Norm) oder BS EN 1993-1-1 (Britischer Anhang), 
    • GB nach GB 50017-2003 (Chinesische Norm), 
    • CSA nach CSA S16-09 und CSA S16-14 (Kanadische Norm), 
    • AS nach AS 4100-1998 + Annex 1 - 1999 (Australische Norm), 
    • NTC-DF nach NTC-RCDF (2004) (Mexikanische Norm), 
    • SP nach SP 16.13330.2011 (Russische Norm), 
    • SANS nach SANS 10162-1:2011 (Südafrikanische Norm), 
    • NBR nach ABNT NBR 8800:2008 (Brasilianische Norm), 
    • HK nach der Norm für Tragwerke aus Stahl 2011 (Buildings Department – Hong Kong)
    • RF-/STAHL - Allgemeine Spannungsnachweise
    Zusatzmodule für Stahlbau

    Zusatzmodule ergänzen die Funktionalität der Basisprogramme. Mit RF-/STAHL EC3 beispielsweise führt man die Bemessung nach Eurocode 3 für die Konstruktion durch. Das Zusatzmodul RF-STAHL Wölbkrafttorsion ergänzt diese Bemessung nach Eurocode 3 um Biegedrillknicknachweise mit bis zu 7 Freiheitsgraden, wenn es sich nicht um einen Standardfall des EC3 handelt.

    Weitere speziellere Anwendungsfälle, wie die plastische Bemessung, Stabilitätsanalyse nach Eigenwertmethode oder die Generierung geometrischer Ersatzimperfektionen sowie vorverformter Ersatzmodelle sind verfügbar. Einzelmodule wie FE-BEUL unterstützen Sie bei der Bemessung steifenloser oder ausgesteifter Platten. Mit dem Modul DUENQ lassen sich beliebige dünnwandige Querschnitte erzeugen. Die Querschnittswerte werden ermittelt und Spannungsanalysen oder plastische Nachweise können damit geführt werden. 

    Mit den RF-/JOINTS-Modulen lassen sich gelenkige oder biegesteife Anschlüsse bemessen.

    Für die Bemessung von Kranbahnen ist die Einzelanwendung KRANBAHN verfügbar. 


    Dynamische Analysen

    Falls Erdbebenberechnungen oder Schwingungsuntersuchungen am Gebäude notwendig sind, stehen mit den RF-/DYNAM Pro-Zusatzmodulen geeignete Werkzeuge zur Ermittlung von Eigenfrequenzen und -formen, Analyse erzwungener Schwingungen, zur Generierung von Ersatzlasten oder auch für die nicht lineare Zeitverlaufsanalyse zur Verfügung.

    Wenn Sie Fragen zu den Dlubal-Programmen haben, kontaktieren Sie bitte den Vertrieb.


  • Antwort

    Bei Walzprofilen besteht Zugriff auf die umfangreiche [Bibliothek] der I-förmigen Walzprofile,
    die über die entsprechende Schaltfläche zugänglich ist (siehe Bild 1). Unter anderem stehen hier folgende Querschnitte zur Auswahl: I-Profilreihe (I, IPE, IPEa, IPEo, IPEv, HE-B, HE-A, HE-M, HE-AA usw.)

    Liegt ein Geschweißter Querschnitt vor, können über die Schaltfläche I-förmige, einachsig symmetrische Profile definiert werden (siehe Bild 2).

    Als Zusatzprofile sind Winkel- und U-Querschnitte möglich. Sie lassen sich wie die Querschnitte
    der Träger in der [Bibliothek] auswählen oder mit der Schaltfläche definieren (siehe Bild 3).

    Es gibt bereits ein interessantes Webinar zur Thematik "Bemessung von Kranbahnträgern nach Eurocode 3" auf unserer Homepage.

  • Antwort

    In der Norm EN 1991-3 sind in Tabelle 2.2 die Lastgruppen 1 bis 10 angegeben. Diese sind mit der Bezeichnung der Klassen in unserer Software gleichzusetzen.

    Die Eingliederung in die Kategorien A bis E stellt eine Dlubal-spezifische Klassifizierung dar.

    • Kategorie A: Grenzzustand der Tragfähigkeit → Tabelle 2.2 der Norm: ULS (1-7)
    • Kategorie B: Prüflast (8)
    • Kategorie C: Außergwöhnlich (9,10)
    • Kategorie D: Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit (11-13)
    • Kategorie E: Sie wurde auf Kundenwunsch in die Kombinatorik aufgenommen und sollte für Lastfälle genutzt werden, bei denen Lagerkräfte aus der Kranbahnträgerberechnung auf die weiterführende Konstruktion kombiniert werden.

    In einem Artikel unserer Knowledge Base (siehe Links unten) wird darauf verwiesen, dass die Kombinatorik (Klassen A bis D) für die Vorbemessung von Kranbahnträgern zu verwenden ist. Für die unterstützende Konstruktion (Konsolen, Stützen, Riegel) ist diese Kombinatorik nicht zu verwenden.

    In Ihrem Modell würde man die Auflagerlasten aus der Kranbahnberechnung nur in Kategorie E berücksichtigen.

  • Antwort

    Voraussetzung für eine Ausgabe der MAX/MIN Lagerreaktionen mit zugehörigen Werten auf dem jeweils anderen Kranbahnträger setzt die Bemessung beider Träger in KRANBAHN voraus. Wählen Sie hierzu in Maske 1.4 Belastung die Option "Beide Träger (Rmax und Rmin) aus (siehe Bild 01).

    Anschließend stellen Sie in der Ergebnismaske 2.3 Lagerkräfte am unteren Rand die Option Nur max/min ein. Die Ergebnisse werden dann für beide Träger (Träger mit Rmax und Träger mit Rmin) geordnet nach den einzelnen Lastkomponenten und den Auflagern angezeigt. Je Lager und Lastkomponente gibt es zwei Ausgabezeilen.

    In Bild 02 kann man für das Lager 1 folgende Werte ablesen:

    • max Pz = 84,66 kN (bei Kranstellung LK 20 auf Träger mit Rmax)
    • max Pz = 20,51 kN (bei Kranstellung LK 100 auf Träger mit Rmin) = zugehörig

  • Antwort

    Gemäß aktuellen Empfehlungen wird der Verformungsnachweis für einen kragarmförmigen Kranbahnträger mit den Formeln

    $\mathrm{δz}\;\leq\;(2\;\cdot\;l_{\mathrm{Kragarm}})\;/\;\mathrm{zul}.\;\mathrm{Verformung}$

    und

    $\mathrm{δz}\;\leq\;\mathrm{zul}.\;\max.\;\mathrm{Verformung}$

    geführt. Dabei kann vom Programm nicht unterschieden werden, ob der Nachweis für den untersuchten Kranbahnträger bedeutungslos ist oder nicht. Diese Entscheidung hat durch den Ingenieur zu erfolgen.

    Meist ist ein einfacher Hinweis in der Statik ausreichend für den Prüfer. Alternativ könnte man überlegen, ob ein solcher Träger für die Bemessung des gesamten Kranbahnträgers überhaupt relevant ist und diesen ggf. bei der Eingabe der Geometrie vernachlässigen.

    In einem Webinar zum Thema "Bemessung von Kranbahnträgern nach Eurocode 3" finden Sie weitere Hinweise zu den Nachweisen mit KRANBAHN. Sie können es unten bei den Links abrufen.

  • Antwort

    Die S-Kraft und die HS-Kräfte müssen immer vorzeichengerecht eingegeben werden. Die Orientierung dieser Kräfte kann in Maske "1.5 Lastkombinationen" oder über die Schaltfläche [3D Rendering] und Anzeige des Lastblocks Nr. 5 grafisch überprüft werden.

    In einem Webinar finden Sie weitere Informationen zum Thema "Bemessung von Kranbahnträgern". Sie können es bei den Links unten abrufen.

  • Antwort

    Zur Bestimmung der maximalen Auflagerkräfte ist es oft nötig, dass der Kran über den nachzuweisenden Träger hinausfahren kann. So wird gewährleistet, dass z. B. bei einer unsymmetrischen Lastverteilung auch wirklich jedes Rad die kritische Stelle des Trägers überfährt.

    Sind jedoch Trägerpuffer vorhanden, die das Hinausfahren des Krans am linken und/oder rechten Ende verhindern, so können in den beiden Eingabefeldern die Abstände bL und bR angegeben werden. Damit verringert sich auch die Anzahl der generierten Lastkombinationen.

    Eine exzentrische Anordnung der Puffer kann ggf. über die Schaltfläche [Details] in einem Dialog beschrieben werden (siehe Bild).

    Weitere Informationen zur Bemessung von Kranbahnträgern finden Sie in einem Webinar, das Sie bei den Links unten abrufen können.

  • Antwort

    Unterschiedliche Steifenabstände im Feld lassen sich mit der Option Benutzerdefiniert festlegen. Nach einem Klick in das Feld in Spalte C wird dort die Schaltfläche [...] angezeigt. Ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet einen Dialog, in dem für das gewählte Feld die Steifenpositionen angegeben werden können.

  • Antwort

    Der NCI zur DIN EN 1993-6, Kap. 2.3.1 ermöglicht die Abminderungen der dynamischen Faktoren (Schwingbeiwerte) für die Werte ≥ 1,1. Somit dürfen die abgeminderten Auflagerlasten für die Bemessung der Unterstützungs- oder Aufhängekonstruktionen verwendet werden.

    Wenn in KRANBAHN der Nationale Anhang "DIN" gewählt wird und die dynamischen Faktoren ≥ 1,1 sind, wird diese Abminderung automatisch berücksichtigt.

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Erste Schritte

Erste Schritte

Wir geben Ihnen Hinweise und Tipps, die Ihnen den Einstieg in das Basisprogramm RFEM und RSTAB erleichtern.

Windsimulation & Windlast-Generierung

Handbücher zu RWIND Simulation

Mit dem Einzelprogramm RWIND Simulation lassen sich mittels eines digitalen Windkanals Windströmungen um einfache oder komplexe Stukturen simulieren.

Die generierten Windlasten, die auf diese Objekte wirken, können in RFEM bzw. RSTAB importiert werden.

Eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste

„Besten Dank für die wertvollen Infos. 

Kompliment an das Support-Team. Immer wieder beeindruckend, wie schnell und kompetent die Fragen beantwortet werden. Habe im Bereich Statik viele Software mit Supportvertrag im Einsatz, aber eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste.“