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    Ein Liniengelenk ist nichts anderes als eine Linienfreigabe, bei der ein Objekt freigegeben wird. Während man bei der Linienfreigabe eine Fläche freigibt, definiert man bei den Liniengelenken dieses an die Linie einer Fläche. Die freigegebenen Fläche ist in diesem Fall die Fläche, an der das Liniengelenk definiert wurde.

    Die Kräfte wirken immer auf die Ursprungsfläche, also auf die nicht freigegebene Fläche. Bei Liniengelenken bedeutet das, die Kräfte wirken auf die Fläche ohne Liniengelenk.

    Nun gilt es noch die Vorzeichenkonventionen zu klären, sprich in welche Richtung die Kraft auf die Fläche wirkt. Dazu ist es notwendig, die lokale x-Achse der Linien sowie die lokale z-Achse der Fläche zu kennen. Das interne Liniengelenk-Koordinatensystem ist wie folgt zu verstehen:

    • Die Achse x' zeigt in Richtung der lokalen x-Achse der Linie.
    • Die Achse z' ist die Normale zur Fläche, an der das Liniengelenk definiert wurde.
    • Die Achse y' stellt die Tangente zur Flächenebene dar und ergibt sich über die "Rechte-Hand-Regel".

    Für das in Bild 01 gezeigte Beispiel bedeutet das Folgendes:
    Beispiel 1
    Die x-Achse der Linie verläuft nach rechts.
    Die z-Achse der Fläche ist nach unten orientiert
    ⇒ Die y' Achse des Liniengelenkes ist von der Ursprungsfläche (= Fläche ohne Liniengelenk) weg orientiert. Da der Wert mit negativen Vorzeichen ausgegeben wird, wirkt die Kraft in Richtung der Ursprungsfläche.

    Beispiel 2
    Die x-Achse der Linie verläuft nach links.
    Die z-Achse der Fläche ist nach unten orientiert
    ⇒ Die y' Achse des Liniengelenkes ist zur Ursprungsfläche (= Fläche ohne Liniengelenk) hin orientiert. Da der Wert mit positiven Vorzeichen ausgegeben wird, wirkt die Kraft in Richtung der Ursprungsfläche.

    Beispiel 3
    Die x-Achse der Linie verläuft nach rechts.
    Die z-Achse der Fläche ist nach unten orientiert
    ⇒ Die y' Achse des Liniengelenkes ist zur Ursprungsfläche (= Fläche ohne Liniengelenk) hin orientiert. Da der Wert mit positiven Vorzeichen ausgegeben wird, wirkt die Kraft in Richtung der Ursprungsfläche da Actio = Reactio.

    Beispiel 1
    Die x-Achse der Linie verläuft nach links.
    Die z-Achse der Fläche ist nach unten orientiert
    ⇒ Die y' Achse des Liniengelenkes ist von der Ursprungsfläche (= Fläche ohne Liniengelenk) weg orientiert. Da der Wert mit negativen Vorzeichen ausgegeben wird, wirkt die Kraft in Richtung der Ursprungsfläche da Actio = Reactio.

    Anders als bei den Linienfreigaben kann leider für die Liniengelenke das Achsensystem nicht angezeigt werden. Es empfiehlt sich, für das im Bild gezeigte Beispiel, das Liniengelenk nicht an der Fläche anzuordnen, auf der das Ergebnis bezogen werden soll und die x-Achse der Linie so zu orientieren, dass dessen y-Achse in Richtung der gewünschten Fläche zu orientieren. Hierfür gilt dann das Koordinatensystem der Linie.
  • Antwort

    Im Bild 1 ist ein System dargestellt, in dem die Flächen 1 und 2 auf den Stäben 1 und 2 aufliegen sollen. Die Stäbe 1 und 2 sollen durch die Knotenlager 1 und 2 gelagert sein.

    Bild 01 - System

    Für die Entkopplung der Stäbe von den Flächen ist der im Bild 2 dargestellte Linienfreigabe-Typ definiert. Die Verschiebung uz wird nur bei einer Zugkraft, die anderen Verschiebungen ux, uy sowie die Verdrehung φx  werden immer freigegeben.

    Bild 02 - Linienfreigabe-Typ

    Die Linienfreigabe 1 ist an Linie 5 definiert und gibt den Stab 1 frei (Bild 3).

    Bild 03 - Linienfreigabe 1

    Die Linienfreigabe 2 ist an Linie 14 definiert und gibt den Stab 2 frei (Bild 4).

    Bild 04 - Linienfreigabe 2

    Stab 1 ist nun an der von der Linienfreigabe generierten Linie 15 mit den Knoten 12 und 13 und Stab 2 an der von der Linienfreigabe generierten Linie 16 mit den Knoten 14 und 15 definiert (Bild 5). Die Stäbe 1 und 2 haben an ihrem Schnittpunkt unterschiedliche Knoten (13 und 14) und sind damit nicht verbunden.

    Bild 05 - Linien und Knoten der Stäbe 1 und 2

    Des Weiteren sind die Knotenlager 1 und 2 an den Knoten 5 und 10 definiert und lagern damit die Flächen jedoch nicht die Stäbe (Bild 6).

    Bild 06 - Knotenlager

    Bei einer Berechnung wird die im Bild 7 dargestellte Instabilitätsmeldung ausgegeben, da die Stäbe ungelagert sind.

    Bild 07 - Fehlermeldung "Die Steifigkeitsmatrix ist singulär"

    Die Verbindung der Stäbe 1 und 2 kann hergestellt werden, indem in der Linienfreigabe 2 der von der Linienfreigabe 1 generierte Knoten 13 als Definitionsknoten definiert wird (Bild 8). Die Stäbe 1 und 2 teilen sich dann denselben Knoten 13 und sind damit verbunden.

    Bild 08 - Linienfreigabe 2 mit Definitionsknoten

    Des Weiteren sind die Knotenlager 1 und 2 an den Knoten der Stäbe 1 und 2 zu definieren (Bild 9).

    Bild 09 - Knotenlager an Stäben 1 und 2

  • Antwort

    Resultierende in horizontaler Richtung erhält man im Allgemeinen dann, wenn die jeweilige Komponente nicht freigegeben ist und ein nicht doppelt symmetrischer Grundriss zugrunde liegt.
  • Antwort

    Bereits in FAQ 002762 wird die Problematik erläutert, dass bei mehr als zwei freizugebenden Objekten die tolle Funktion der Linienfreigabe problematisch sein kann.

    Für einen angrenzenden Stab gibt es hierzu aber eine recht einfache Lösung: Der an die Linienfreigabe angrenzende Knoten des Stabes oder der Linie wird einfach in die Linienfreigabe gelegt.

    Im Bild 01 und im Video ist dieser Schritt aufgezeigt.
  • Antwort

    Ja, das ist möglich. Selektieren Sie einfach die Struktur, die kopiert werden soll. Achten Sie hierbei darauf, dass die Linienfreigaben und alle freigegebenen Objekte mit selektiert werden. Nun können Sie eine Kopie mit der Funktion "Verschieben und Kopieren" erzeugen.
  • Antwort

    Linienfreigaben an Komponenten sind derzeit nicht möglich.
    Sofern es sich um lineare Gelenkeigenschaften handelt, so können diese schnell als Liniengelenke den Komponenten zugeordnet werden.
    Bei nichtlinearen Gelenkeigenschaften muss auf die Verwendung von Komponenten verzichtet werden. Hilfreich dabei ist die Option "Durchdringung in Linie konvertieren". Diese Funktion ist aus dem Kontextmenü der generierten Durchdringungslinie möglich. Anschließend kann die Fläche mit der neuen Linie begrenzt werden und die Linienfreigabe zugeordnet werden.
  • Antwort

    In Abbildung 1 können Sie ein Beispiel sehen. Dort kann man erkennen, dass an jeder Stelle der Flächen die gleiche Kontaktspannung entsteht und somit auch überall die Bettungsfedern korrekt angesetzt wurden.

    Da Liniengelenke intern Linienfreigaben sind, gilt das gleiche auch für die Linienfreigaben.

  • Antwort

    Hierfür gibt es seit der RFEM Version 5.17 eine grafische (nur bei Liniengelenken und Linienfreigaben) sowie tabellarische Ausgabe. Letztere ist in folgenden Tabellen zu finden:

    • 4.45 Liniengelenke - Verformungen
    • 4.46 Liniengelenke - Kräfte
    • 4.47 Stabendgelenke - Verformungen
    • 4.48 Stabendgelenke - Kräfte
    • 4.49 Knotenfreigaben - Verformungen
    • 4.50 Knotenfreigaben - Kräfte
    • 4.51 Linienfreigaben - Verformungen
    • 4.52 Linienfreigaben - Kräfte
  • Antwort

    Eine solche Verbindung können Sie mit einer Linienfreigabe realisieren. In Abbildung 1 sehen Sie ein Beispielmodell, wo Wand 1 nur Druckkräfte an Wand 2 übertragen soll.

    Zuerst wird der Dialog zum Anlegen einer Linienfreigabe geöffnet (Abb. 2). Im Dialog (Abb. 3) wählt man nun die Linien für die Freigabe und den Typ. Der Typ muss ebenfalls angelegt werden. Das Koordinatensystem der Linie gibt die Richtung vor, sodass als Freigabe "Falls vy positiv" gewählt werden muss (Abb. 4).

    Abbildung 5 und 6 zeigen nun in zwei Lastfällen, wie die Linienfreigabe wirkt.


  • Antwort

    Man kann ein Scherengelenk zwischen Flächen mithilfe von Linienfreigaben realisieren. Im angehängten Modell wurde dazu eine Linienfreigabe auf Linie 5 erstellt, welche die Flächen 3 und 4 freigibt. Da die Flächen 3 und 4 auch automatisch auf die neu generierte Linie 8 verweisen, ist das Scherengelenk damit korrekt definiert.

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Kompliment an das Support-Team. Immer wieder beeindruckend, wie schnell und kompetent die Fragen beantwortet werden. Habe im Bereich Statik viele Software mit Supportvertrag im Einsatz, aber eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste.“