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  • Antwort

    Sobald die Durchstanzlast in RF-STANZ Pro aus den Querkräften im kritischen Rundschnitt ermittelt werden sollen, steht Ihnen im Eingabedialog 1.5 am unteren Ende die Option "Flächenlast innerhalb des kritischen Rundschnitts berücksichtigen" zur Verfügung.


    Wenn Sie die Option "Ermitteln" auswählen, benötigt das Programm eine eindeutige Lastsituation. Diese eindeutige Lastsituation ist beim Ansatz der Ergebniskombination (EK) nicht gegeben. Daher erhalten Sie die angesprochene Meldung Nr. 58.

    Sie können das Problem umgehen, indem Sie die Flächenlast innerhalb des kritischen Rundschnitts entweder manuell vorgeben oder anstatt mit den Ergebniskombinationen (EK's) mit den Lastkombinationen (LK's) rechnen.

  • Antwort

    Ja, ab der Programmversion RFEM 5.20.01 ist es möglich die Last auf die Fläche innerhalb des kritischen Rundschnitts zu berücksichtigen.


    Sobald Sie z. B. an einer Wandecke oder einem Wandende die Durchstanzlast im kritischen Rundschnitt ermitteln steht Ihnen am Ende des Eingabedialoges 1.5 die Zusatzoption zur Verfügung. Siehe hierzu Bild 01.

    Sie können hierbei auch auswählen, ob die Flächenlast automatisch ermittelt oder vorgegeben werden soll.

    Welche Flächenlast bzw. zusätzliche Last das Programm berücksichtigt hat, ist im Ergebnisdialog 2.1 tabellarisch dokumentiert.

  • Antwort

    Bei der Darstellung der Durchstanzlasten anhand der Querkraft im kritischen Rundschnitt, greift RFEM auf interne Schnitte zurück. Dabei erhält der kritische Rundschnitt automatisch eine interne Teilung. Somit werden die Ergebniswerte an jedem FE-Netzknoten und an den internen Teilungspunkten ermittelt. Im Zeigen-Navigator lassen sich für die Schnitte entweder alle Werte oder nur der Extremwert ausgeben. Eine gröbere Einteilung bzw. Ausgabe der Werte lässt sich also nicht einstellen.  
  • Antwort

    Es ist korrekt, dass sich Singularitäten in der FE-Berechnung auch auf die Ergebnisse der Ermittlung des Lasterhöhungsfaktors ß mittels des Sektorenmodells auswirken.


    Im RFEM-Modell eingefügte Glättungsbereiche haben auf die ß-Ermittlung in RF-STANZ Pro keinen Einfluss.

    Wenn die Ergebnisse im kritischen Rundschnitt durch die Singularitäten beeinflusst werden, steht Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung, den Lasterhöhungsfaktor ß selbst vorzugeben. Hierzu können Sie sich im Ergebnis-Navigator der RF-STANZ Pro Ergebnisse die "Querkraft in Sektoren" einblenden lassen (siehe Bild 01). Für die Ermittlung des ß-Beiwertes wird der Maximalwert aller Sektoren herangezogen. 

    In unserer Knowledge Base finden Sie auch einen Fachbeitrag zur Ermittlung des Lasterhöhungfaktors ß.

    Sie können nun ingenieurmäßig abschätzen, ob dieser Wert für die Ermittlung des Lasterhöhungsfaktors angesetzt werden soll, oder nicht. Falls nicht, können Sie als Anwender den Verlauf der Querkraft in den Sektoren auswerten (siehe Bild 01) und den Lasterhöhungsfaktor ß selbst bestimmen (gemittelter Wert des betrachteten Sektors/gemittelter Wert über gesamten Rundschnitt).

    In RF-STANZ Pro haben Sie im Eingabedialog "1.5 Durchstanzknoten" die Möglichkeit den Lasterhöhrungsfaktor ß direkt vorzugeben. Siehe Bild 02. Somit können Sie Werte, die aus einer Singularität resultieren durch individuelle Vorgabe des Lasterhöhungsfaktors ß umgehen.

    Wichtig ist:
    Das Programm kann hierfür keine Automatik liefern. Diese Punkte sind immer individuell durch den Planer zu kontrollieren und zu bewerten.

  • Antwort

    Ja. Sie können den kritischen Rundschnitt aus RF-STANZ Pro als Linie in das RFEM-Modell exportieren. Dies ist für alle Durchstanzformen (Stütze, Wandende und Wandecke) möglich. Die entsprechende Schaltfläche finden Sie in der Ergebnismaske 2.1 "Durchstanznachweise" (siehe Bild).

    Im RFEM-Modell erhalten Sie daraufhin eine Linie, an der z. B. für weitere Analysen ein "Schnitt" angelegt werden kann. Beachten Sie dabei, dass die Linie in das FE-Netz der Fläche integriert sein muss. Die Einstellung hierfür finden Sie in den allgemeinen FE-Netzeinstellungen.

  • Antwort

    Der Lasterhöhungsfaktor β = 1,0 ist dadurch begründet, dass in Maske 1.5 der "Nicht-geglättete Verlauf der Querkräfte" angesetzt wird. Dies ist die Standardeinstellung für Wandecken und Wandenden (siehe Bild 01).

    Wenn Sie auf die Einstellung auf "Geglätteten Verlauf der Querkräfte im kritischen Rundschnitt" ändern, kommt der Lasterhöhungsfaktor β zum Tragen (siehe Bild 02). Dieser wird standardmäßig über die vollplastische Schubspannungsverteilung nach EN 1992-1-1, 6.4.3 (3) ermittelt.

    Weitere Informationen zu den Themen "Durchstanzlast an Wandenden und Wandecken" und "Ermittlung des Lasterhöhungsfaktors β" finden Sie in Fachartikeln unserer Knowledge Base, die Sie über die unten angegebenen Links abrufen können.

     
  • Antwort

    RF-STANZ Pro ermittelt die Durchstanzlast nicht durch Addieren der Lagerlasten, sondern direkt aus den Querkräften der Platte im kritischen Rundschnitt.

    Beim Vergleich mit einer Kontrollrechnung sind daher abweichende Ergebnisse möglich, da die Durchstanzlast vom FE-Netz und eventuell auch von Singularitätseffekten bei der FE-Berechnung beeinflusst werden.

    Eine ausführliche Beschreibung des in RF-STANZ Pro genutzten Verfahrens finden Sie in einem Fachbeitrag unserer Knowledge Base, den Sie unten bei den Links abrufen können.

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