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  • Antwort

    Für die Modellierung der Ständer, Fußrippen, Kopfrippen usw. können bei einseitig beplankten Holztafeln Stäbe zum Einsatz kommen.

    Wird die Holztafel beidseitig beplankt, empfiehlt es sich, die Stäbe durch Flächen zu ersetzen. Die Ständer werden dabei gelenkig an die Kopf- und Fußrippe angeschlossen. Danach kann die Beplankung definiert werden.

    Bei Holzflächen ist darauf zu achten, dass ein orthotropes Materialmodell verwendet wird.

    Bei der Definition der Auflager kann der Anwender entscheiden, ob diese linear oder nichtlinear ausgeführt werden sollen.

    Die Nachgiebigkeit der Verbindung von Beplankung zu den Stäben kann mittels Linienfreigaben erfolgen. Die Federn beziehen sich auf 1 Meter Länge (kN/m/m = kN/m²), weswegen der Verschiebungsmodul eines Verbindungsmittels mit der Anzahl der Verbindungsmittel pro laufenden Meter multipliziert werden muss.

    Im nebenstehenden Video können Sie die genaue Vorgehensweise entnehmen. Dabei werden zunächst die Ergebnisse gezeigt und danach die Modellierung.

  • Antwort

    Die Definition der Kräfte wird im entsprechenden Dialog vorgenommen (siehe Bild 01). Die maximale Reibkraft ist abhängig von der Last in Y-Richtung bzw. Z-Richtung. Je nachdem, welche Interaktionsformel angewendet wird, ergeben sich unterschiedliche Reibkräfte.

    Beispiel

    Ein Auflager soll die Kraft in globaler X-Richtung über Reibung abtragen. Der Reibbeiwert beträgt für alle Richtungen 0,1. Die Auflagerkraft PY beträgt 5 kN und die Auflagerkraft PZ 10 kN.

    Daraus ergibt sich für die Nichtlinearität "Reibung PY' PZ'..." folgende maximale Auflagerkraft in X-Richtung:

    ${\mathrm P}_{\mathrm X,\max}\;=\;{\mathrm\mu}_{\mathrm X}\;\cdot\;\sqrt{\;{\mathrm P}_{\mathrm Y}^2\;+\;{\mathrm P}_{\mathrm Z}^2}\\{\mathrm P}_{\mathrm X,\max}\;=\;0,1\;\cdot\;\sqrt{\;5^2\;+\;10^2}\;=\;1,118\;\mathrm{kN}$

    Für die zweite Option  "Reibung PY' + PZ'..."resultiert die maximale Auflagerkraft zu:

    ${\mathrm P}_{\mathrm X,\max}\;=\;{\mathrm\mu}_{\mathrm{XY}}\;\cdot\;\left|{\mathrm P}_{\mathrm Y}\right|\;+\;{\mathrm\mu}_{\mathrm{XZ}}\;\cdot\;\left|{\mathrm P}_{\mathrm Z}\right|\\{\mathrm P}_{\mathrm X,\max}\;=\;0,1\;\cdot\;5\;+\;0,1\;\cdot\;10\;=\;1,500\;\mathrm{kN}$

    Während bei der ersten Option die resultierende Auflagerkraft zur Ermittlung der Reibkraft verwendet wird, werden bei der zweiten Option die Kräfte linear addiert.

    Somit wird das in Bild 02 gezeigte System bei der ersten Option ab einer Kraft >1,118 kN instabil, bei der zweiten Option erst ab >1,500 kN.

  • Antwort

    Sie arbeiten mit einer älteren Version von RFEM oder RSTAB, welche eine niedrigere Versionsnummer besitzt: Wenn Sie z. B. RWIND Simulation 1.23 und RFEM 5.22 installiert haben, so ist die Versionsnummer von RFEM kleiner und es kommt zur Fehlermeldung.

    In diesem Fall wurden beim Interface Anpassungen vollzogen, die es erfordern, auf derselben Versionsebene zu arbeiten. Bitte installieren Sie die aktuellen Versionen von RFEM und RWIND Simulation. Das Problem sollte dann gelöst sein.

  • Antwort

    Eine glTF-Datei enthält ein 3D-Modell, das im GL Transmission Format (glTF) Format gespeichert ist. Dieses 3D-Modell lässt sich in jedem glTF-Viewer betrachten bzw. kann z. B. mittels JavaScript in eigene Webseiten integriert werden. Ein Beispiel davon sehen Sie hier:


    Dieses 3D-Modell wird nun standardmäßig mit der RFEM und RSTAB Datei abgespeichert, bzw. kann auch separat exportiert werden (siehe Bild 01). Weitere Beispiele finden Sie auf unserer Homepage im Bereich Downloads → Modelle zum Herunterladen (siehe Link unterhalb dieser FAQ). Das Modell können Sie mittels gedrückter Maustaste drehen bzw. mittels Mausrad zoomen.

  • Antwort

    Die Vorzeichenkonvention ist abhängig von der Orientierung der lokalen z-Achse. In den Basisangaben kann definiert werden, wie diese ausgerichtet ist (siehe Bild 01).

    Wird die globale Z-Achse nach unten ausgerichtet, wird auch automatisch die lokale z-Achse nach unten orientiert. Es besteht keine Möglichkeit, diese nach oben zu orientieren. Wird die globale Z-Achse noch oben ausgerichtet, hat der Anwender die Wahl, die lokale z-Achse nach oben oder nach unten auszurichten.

    Ist die lokale z-Achse in den Basisangaben nach unten ausgerichtet, gilt:
    • Das Biegemoment My ist positiv, wenn an der positiven Stabseite (in Richtung der Achse z) Zugspannnungen entstehen. Mz ist positiv, wenn an der positiven Stabseite (in Richtung der Achse y) Druckspannungen die Folge sind. Die Vorzeichendefinition für Torsionsmomente, Normal- und Querkräfte entspricht den üblichen Konventionen: Diese Schnittgrößen sind positiv, wenn sie am positiven Schnittufer in positiver Richtung wirken.
    Ist die lokale z-Achse in den Basisangaben nach oben ausgerichtet, gilt:
    • Das Biegemoment My ist positiv, wenn an der positiven Stabseite (in Richtung der Achse z) Druckspannnungen entstehen. Mz ist positiv, wenn an der positiven Stabseite (in Richtung der Achse y) Zugspannungen die Folge sind. Die Vorzeichendefinition für Torsionsmomente und Normalkräfte entspricht den üblichen Konventionen. Diese Schnittgrößen sind positiv, wenn sie am positiven Schnittufer in positiver Richtung wirken. Die Querkräfte sind positiv, wenn sie am positiven Schnittufer in negativer Richtung wirken.
  • Antwort

    Ja, das ist möglich – allerdings nur in RFEM. In RSTAB existiert diese Funktion leider nicht.

    Um den den Export der Steifigkeiten zu nutzen, müssen in den Details die in Bild 01 gezeigten Optionen aktiviert werden. Damit werden vor der Berechnung die Steifigkeiten nach RFEM exportiert und die Schnittgrößen unter Berücksichtigung der nachgiebigen Anschlüsse berechnet. Dabei wird jedoch kein weiteres statisches Modell erzeugt, sondern das vorhandene Modell modifiziert.

    Beim Starten der RF-JOINTS-Berechnung werden die Exzentrizität und Verbindung als Stabeigenschaft nach RFEM übergeben und in RFEM auch Knotenfreigaben erzeugt. Diese Informationen sind in den RFEM-Tabellen "1.14 Stabendgelenke", "1.15 Stabexzentrizitäten", "1.24 Knotenfreigaben "und "1.30 Anschlüsse" zu finden. Mit dem geänderten Modell werden dann die Schnittgrößen für die Nachweise ermittelt.

    Exportmöglichkeiten bestehen für alle Stäbe, für die Exzentrizitäten und Gelenke definiert werden können. Falls im Modell bereits Stäbe mit Gelenken oder Fachwerkstäbe vorliegen, würden die zusätzlichen Anschlussgelenke zu Instabilitäten bei der Berechnung führen. Vor dem Schließen des Dialogs erscheint daher ein entsprechender Hinweis.

    Bei den Downloads am Ende dieser FAQ finden Sie ein Beispiel, in dem exemplarisch der Steifigkeitsexport nur für den Traufknoten gezeigt wird. Möchten Sie die Nachgiebigkeit der Verbindungsmittel berücksichtigen, sollten Sie grundsätzlich alle Anschlüsse definieren.

  • Antwort

    Um eine reibungslose Berechnung durchführen zu können, sind im Programm eine Höchstanzahl anschließender Stäbe sowie ein Mindestwinkel zwischen Stäben definiert. Die geometrischen Bedingungen sind wie folgt hinterlegt:

    • Höchstanzahl anschließender Stäbe: 8
    • Mindestlänge eines Stabes: 42 cm
    • Mindestwinkel zwischen Stäben: 15°
    Sind diese Randbedingungen nicht eingehalten, ist eine weitere Berechnung nicht möglich.
  • Antwort

    Zunächst sollte überlegt werden, ob es für die abweichende Kombinationsregel nicht einfacher ist, die Lastkombinationen zusätzlich zu den automatisch generierten Kombinationen manuell zu definieren: Handelt es sich nur um einige wenige Lastkombinationen, können diese schnell erstellt werden. Ist der Aufwand aufgrund vieler Lastfälle jedoch zu groß, so kann wie folgt vorgegangen werden:

    Beispiel

    Für die Kombinationsregel "Erdbeben" gemäß EN 1990 soll der Schnee (≤ 1000 m) statt mit ψ2 = 0,0 mit 0,5 berücksichtigt werden. Für die "Ständig/vorübergehende" Bemessungssituation soll ψ2 jedoch nach Norm mit 0,0 berücksichtigt werden.

    Um für die beiden Kombinationsregeln unterschiedliche Werte zu berücksichtigen, muss der Lastfall Schnee kopiert werden und die Einwirkungskategorie des kopierten Lastfalls zu "Andere" geändert werden (siehe Bild 01).

    Bild 01 - Kopieren des Lastfalls und Zuordnung der Einwirkungskategorie

    Standardmäßig ist für diese Einwirkungskategorie der Kombinationsbeiwert ψ2 mit 0,5 hinterlegt (siehe Bild 02).

    Bild 02 - Kombinationsbeiwerte

    Sollten Sie einen anderen Wert benötigen, so können Sie eine andere, passende Einwirkungskombination für den kopierten Lastfall auswählen. Trifft keine Einwirkungskategorie den gewünschten Wert, so kann eine benutzerdefinierte Norm erstellt werden. Wie eine solche erstellt werden kann, finden Sie im Link unterhalb dieser FAQ.

    Damit sich die im Bild 01 gezeigten Lastfälle 3 und 4 nicht überlagern, muss in den Kombinationsregeln der jeweilige Lastfall ausgeschlossen werden. Dies geschieht über die Funktion "Anzahl der Lastfälle reduzieren..." (siehe Bild 03).

    Bild 03 - Anzahl der Lastfälle reduzieren

    Daraufhin können den jeweiligen Kombinationsregeln die Lastfälle zugeordnet werden, die miteinander kombiniert werden sollen (siehe Bild 04 und 05).

    Bild 04 - Einstellungen für Ständige/vorübergehende Bemessungssituation

    Bild 05 - Einstellung für Erdbeben-Bemessungssituation

    Sie erhalten nun die gewünschten Lastkombinationen (siehe Bild 06).

    Bild 06 - Fertig generierte Lastkombinationen

  • Antwort

    Ein loser Firstkeil kann für die Trägertypen 5 und 6, also nur für Typen mit gekrümmten Untergurt berücksichtigt werden. Für den Trägertypen 3 mit geradem Untergurt existiert diese Funktion nicht.
  • Antwort

    Diese Information erhalten Sie im Ergebnisse-Navigator bei den Stäben (siehe Bild 01). Dort werden die Stablängen bezogen auf das belastete System und das unbelastete System ausgegeben. Aus der Formfindung unter Berücksichtigung der Vorspannungen erhält man die "Belastete Länge"

    Die Rückrechnung auf die "Unbelastete Länge" kann händisch mithilfe des hookeschen Gesetzes erfolgen:

    ${\mathrm l}_{\mathrm{unloaded}}\;=\;{\mathrm l}_{\mathrm{loaded}}\;-\;\mathrm{Δl}\\\\\mathrm\sigma\;=\;\mathrm E\;\cdot\;\mathrm\varepsilon\\\frac{\mathrm F}{\mathrm A}\;=\;\mathrm E\;\cdot\;\frac{\mathrm{Δl}}{\mathrm l}\\\mathrm{Δl}\;=\;\frac{\mathrm F\;\cdot\;\mathrm l}{\mathrm E\;\cdot\;\mathrm A}\\\\{\mathrm l}_{\mathrm{unloaded}}\;=\;{\mathrm l}_{\mathrm{loaded}}\;-\;\frac{\mathrm F\;\cdot\;{\mathrm l}_{\mathrm{loaded}}}{\mathrm E\;\cdot\;\mathrm A}\;=\;{\mathrm l}_{\mathrm{loaded}}\;\cdot\;\left(1-\;\frac{\mathrm F\;}{\mathrm E\;\cdot\;\mathrm A}\right)$

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„Besten Dank für die wertvollen Infos. 

Kompliment an das Support-Team. Immer wieder beeindruckend, wie schnell und kompetent die Fragen beantwortet werden. Habe im Bereich Statik viele Software mit Supportvertrag im Einsatz, aber eure Unterstützung ist mit Abstand die Beste.“