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  • Antwort

    Bei nicht schmallseitenverklebten Brettsperrholzplatten und einem wandartigen Tragverhalten ist häufig die Torsionsbeanspruchung in den Klebefugen maßgebend. Dieser Nachweis wird gemäß den Erläuterungen in der unten angegebenen Literaturquelle nach folgender Gleichung geführt.

    $\eta_x=\frac{\tau_{tor,x}}{f_{v,tor}}+\frac{\tau_x+\tau_{xz}}{f_R}=\frac{\displaystyle\frac{3\ast n_{xy}}{b(n-1)}}{f_{v,tor}}+\frac{{\displaystyle\frac{\frac{\partial n_x}{\partial x}}{n-1}}+\tau_{xz}}{f_R}\leq1$

    Werte:
    • b Brettbreite
    • n Anzahl Brettlagen
    • nxy Schub in Scheibenebene
    • $\frac{\partial n_x}{\partial x}$ Abscheren der Brettlagen
    • $\tau_{xz}$ Schub in Dickenrichtung
    • fR Rollschubfestigkeit
    • fv,tor Torsionsschubfestigkeit
    Für die y-Richtung erfolgt der Nachweis analog, allerdings mit den Werten für y-Richtung.
  • Antwort

    Diese Faktoren reduzieren die Drillsteifigkeit D33 sowie die Scheibenschubsteifigkeit D88 der entsprechenden Elemente der Steifigkeitsmatrix einer Fläche. Da bei Brettsperrholz in der Regel keine Schmalseitenverklebung erfolgt, können auch keine Schubspannungen an den Brettschmalseiten übertragen werden. Somit würde die Steifigkeit in diesem Fall überschätzt werden. Aus diesem Grund muss die Steifigkeit entsprechend abgemindert werden.

    Manche Hersteller haben uns diese Werte bereits bei der Übermittlung der Schichtaufbauten mitgeteilt. Diese resultieren dann aus internen Untersuchungen. Eine Hilfestellung zur Ermittlung der Korrekturfaktoren wird in [1] vorgestellt. Die Untersuchungen dieser Arbeit sind auch im Österreichischen Anhang zur EN 1995-1-1 [2] eingeführt worden. Das Ergebnis ist in Bild 02 dargestellt. Das Verhältnis von Brettbreite (a) zu Brettdicke (ti) ist in der entsprechenden Zulassung zu finden.
  • Antwort

    Ja, das ist möglich.


    Zunächst können mit RF-STABIL (oder RSKNICK in RSTAB 8) die Knicklängen für ein System und eine bestimmte Belastung ermittelt werden.



    Diese können danach in RF-/HOLZ Pro im Dialog der "Effektiven Längen" importiert werden.

  • Antwort

    Anzeige der Haupttragrichtung im Zusatzmodul RF-LAMINATE
    Während der Eingabe im Modul RF-LAMINATE hat man die Möglichkeit die Orthotropierichtung einer jeden einzelnen Schicht grafisch zu kontrollieren. Dazu setzt man den Cursor einfach in die gewünschte Zeile der entsprechenden Lage. Anschließend wird im RFEM Modell in der Fläche ein Koordinatensystem angezeigt (siehe Bild 01). Dieses ist wie folgt zu interpretieren:

    rote Achse = x-Achse = β-Wert der entsprechenden Schicht

    In der Regel geben ja die äußeren Lagen die Haupttragrichtung vor, weswegen es ausreichend ist nur die erste Schicht zu betrachten. Dabei gibt die rote Achse die Haupttragrichtung vor (siehe Bild 01).

    Anzeige der Haupttragrichtung in RFEM
    Die Haupttragrichtung kann jedoch auch direkt im RFEM interpretiert werden. Dazu lässt man sich die lokalen Achsensysteme der Flächen anzeigen (siehe Bild 02). Die Orthotropierichtung β bezieht sich auf die lokale x-Achse der Fläche. Das bedeutet für das in Bild 03 gezeigte Beispiel, dass die Haupttragrichtung für die linke Fläche von Auflager zu Auflager verläuft und für die rechte Fläche die Nebentragrichtung. Möchte man nun für die rechte Fläche die Tragrichtung ändern, so kann man entweder das lokale Flächen-Achsensystem drehen (siehe Bild 04) oder einen neuen Aufbau erstellen und dort die Orthotropierichtung β jeweils um 90° drehen (siehe Bild 05).

    Ist die Haupttragrichtung nicht eindeutig ersichtlich, so lohnt sich ein Blick in die Steifigkeitsmatrix der Fläche (siehe Bild 06). Dort kann z.B. anhand der Biegesteifigkeit die "starke" Tragrichtung ausfindig gemacht werden. Das Element D11 bezieht sich auf die lokale x-Achse der Fläche und das Element D22 bezieht sich auf die lokale y-Achse der Fläche.


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Mit dem Einzelprogramm RWIND Simulation lassen sich mittels eines digitalen Windkanals Windströmungen um einfache oder komplexe Stukturen simulieren.

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