Stabilitätsnachweis für Brettsperrholzwände mittels Eigenwertanalyse

Tipps & Tricks

Im vorhergehenden Beitrag dieser Reihe wurde die Stabilitätsanalyse von Brettsperrholzwänden mittels Ergebnissstab erörtert. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Beuluntersuchung mittels einer Eigenwertanalyse mit RF-STABIL und RF-IMP durchzuführen.

Hierfür wird, wie bereits in den vorigen Beiträgen sowie den zugehörigen Webinaren erläutert, eine Steifigkeit mit dem Modul RF-LAMINATE in einem räumlichen Model generiert. Mit diesen Steifigkeiten erzeugt RF-STABIL Versagensformen anhand derer die Verzweigungslastfaktoren bestimmt werden. Gemäß dem Bild wird hier das Ausknicken der unteren Wandscheibe untersucht.

Auf Basis dieser Eigenform wird in RF-IMP ein vorverformtes Ersatzmodell generiert, welches das Ausbeulen der unteren Wand berücksichtigt. Die anzusetzende Vorverformung gemäß EN 1995-1-1 würde für Stäbe knapp 10 mm betragen. Um diesen Wert werden die FE-Elemente der Fläche maximal ausgelenkt.

Mit diesem verformten System muss in RF-Stabil eine weitere Eigenwertuntersuchung durchgeführt werden. Erst wenn diese Analyse einen Verzweigungslastfaktor größer 1 ergibt, ist der Stabilitätsnachweis erfolgreich.

Zum Schluss wird das vorverformte System noch in RF-LAMINATE spannungsbasiert nachgewiesen. Aufgrund der zusätzlichen Biegemomente des verformten Systems ergibt sich eine größere Auslastung.

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