BIM-orientierte Planung

Modellierung mit Folien

Folien stellen eine Art Layer für die gezielte Modellierung dar - im Unterschied zum direkten DXF-Import einer Struktur, bei dem das komplette Modell vollständig in Knoten, Linien, Stäbe und Flächen umgewandelt eingelesen wird. In einer Struktur können beliebig viele Folien verwendet werden. Hintergrundfolien lassen sich in RFEM/RSTAB einlesen, anpassen und auch erzeugen.

  1. Detaileinstellungen für den Import

    Folie einlesen

    Vor dem Import sind die Konvertierungseinstellungen zu überprüfen: In CAD-Programmen zeigt die globale Z-Achse in der Regel nach oben, in RFEM/RSTAB nach unten. Daher kann die Ausrichtung der Z-Achse für den Import geändert werden. Ebenso lassen sich die Längeneinheiten anpassen. 

    Optional wird ein Versatz angegeben, um die Folie für RFEM/RSTAB zu verschieben. Bei DXF-Dateien kann in der Liste aller Layer ein bestimmtes Layer für den Import ausgewählt werden.

  2. DXF-Folien im Navigator von RFEM

    Folie verwenden

    Die importierte Folie ist in der Arbeitsfläche grau hinterlegt. In diesem Drahtmodell können Knoten, Linien und Stäbe gesetzt werden. Die einzelnen Punkte der Folie lassen sich dabei über den Objektfang abgreifen. Jede Hintergrundfolie kann mit den Funktionen Verschieben, Rotieren, Spiegeln oder Strecken bearbeitet werden.

  3. Aus RFEM-Modell erzeugte Folie

    Folie erzeugen

    Im DXF-Format werden nur die allgemeinen Informationen zu den im Modell benutzten Linien übergeben. Es wird dabei für jeden Querschnitt ein Layer verwendet. Knotenlager, Belastungen etc. werden nicht mit übergeben. Für den Export einer RFEM-Struktur als Linienmodell stehen diverse Einstellmöglichkeiten zur Verfügung.

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