In RSTAB berechnete Ergebniskombination beinhalten Min.-/Max.-Werte und zugehörige Schnittgrößen.

Warum werden diese zugehörigen Schnittgrößen nicht in KAPPA berücksichtigt und mit welchen Schnittgrößen führt KAPPA überhaupt den Biegeknicknachweis?

Odpověď

KAPPA verwendet in der Nachweismethode 1 die Schnittgrößen My bzw. Mz an der jeweiligen Nachweisstelle.

Für den Fall, dass die Maximalwerte von My und Mz an unterschiedlichen Stellen im Stab auftreten, dürfen die jeweils zugehörigen Schnittgrößen angesetzt werden. Dies wird durch die Nachweisführung an verschiedenen x-Stellen gewährleistet. Im Gegensatz dazu sind bei der Nachweismethode 2 stets die Maximalwerte der Momente über die gesamte Stablänge anzusetzen, selbst wenn sie nicht an der gleichen Stelle im Stab auftreten. Demzufolge ist im Nachweiskriterium der Anteil aus Biegung für den gesamten Stab bzw. Stabzug stets konstant.

Die Momentenbeiwert beta_m zur Erfassung der Form der Biegemomente My und Mz wird bei der Verwendung der Ergebniskombination stets mit 1,1 bzw 1,0 (je nach Nachweismethode) angesetzt, da die Ergebniskombination eine Umhüllende darstellt, von welcher die Form des Momentenbeiwerts nicht eindeutig bestimmt werden kann.

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