FAQ 000328 DE

1. Dezember 2017

Robert Vogl Zusatzmodule KAPPA RF-KAPPA

In RSTAB berechnete Ergebniskombinationen beinhalten Min-/Max-Werte und zugehörige Schnittgrößen. Warum werden diese zugehörigen Schnittgrößen nicht in KAPPA berücksichtigt? Mit welchen Schnittgrößen führt KAPPA den Nachweis?

Antwort

RF-/KAPPA verwendet bei der Nachweismethode 1 die Schnittgrößen My bzw. Mz an der jeweiligen Nachweisstelle. Wenn die Maximalwerte von My und Mz an unterschiedlichen Stellen im Stab auftreten, dürfen die zugehörigen Schnittgrößen angesetzt werden. Dies wird durch die Nachweisführung an verschiedenen x-Stellen gewährleistet.

Im Gegensatz dazu sind bei der Nachweismethode 2 stets die Maximalwerte der Momente über die gesamte Stablänge anzusetzen, selbst wenn sie nicht an der gleichen Stelle im Stab auftreten. Demzufolge ist im Nachweiskriterium der Anteil aus Biegung für den gesamten Stab oder Stabzug immer konstant.

Die Momentenbeiwert βm zur Erfassung der Form der Biegemomente My und Mz wird bei einer Ergebniskombination immer mit 1,1 bzw 1,0 (je nach Nachweismethode) angesetzt. Die Ergebniskombination stellt eine Umhüllende dar, aus der die Form des Momentenbeiwerts nicht eindeutig bestimmt werden kann.

Schlüsselwörter

Biegeknicken Nachweismethode Maximalwert Ergebniskombination

Kontakt

Kontakt zu Dlubal

Haben Sie Ihre Frage und Antwort gefunden? Wenn nicht, kontaktieren Sie uns über unseren kostenlosen E-Mail-, Chat- bzw. Forum-Support oder reichen Sie Ihre Frage mittels des Online-Formulars ein.

+49 9673 9203 0

info@dlubal.com

RSTAB Stahl- und Aluminiumbau
KAPPA 8.xx

Zusatzmodul

Biegeknicknachweise nach Ersatzstabverfahren

Erstlizenzpreis
670,00 USD
RFEM Stahl- und Aluminiumbau
RF-KAPPA 5.xx

Zusatzmodul

Biegeknicknachweise nach Ersatzstabverfahren

Erstlizenzpreis
670,00 USD