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7. April 2016

Vernetzung von Membranen

Der Formfindungsprozess mit RF-FORMFINDUNG verschiebt die Eckknoten der FE-Elemente von einer Membranfläche im Raum bis die definierte Oberflächenspannung im Gleichgewicht mit den Randreaktionen steht. Diese Verschiebung erfolgt unabhängig von der Elementgeometrie. Da diese freie Verschiebung bei Elementen mit vier Eckpunkten eine räumliche Drillung der Elementebene hervorrufen kann und dann die Gültigkeitsgrenzen der Berechnung nicht mehr eingehalten sind, sind für Formfindungssysteme generell Dreieckselemente zu empfehlen. Dreieckselemente bleiben unabhängig von der Verschiebung der Eckknoten eben und in den Anwendungsgrenzen der Berechnung.

Folglich werden Membranen gesondert betrachtet und automatisch gegenüber aller anderen Elemente mit einem Dreiecksnetz vernetzt. Diese globale Einstellung kann man in den Netzeinstellungen nachvollziehen.


Autor

Andreas verantwortet die Entwicklung von RSTAB, RFEM und RWIND Simulation sowie den Bereich Membranbau. Zusätzlich koordiniert er Qualitätssicherungsprozesse und unterstützt bei technischen Fragestellungen im Kundensupport.

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