Schneelastzonen, Windzonen und Erdbebenzonen

Auszug aus Knowledge Base | Wind- und Schneelastermittlung

  1. Bild 02 - 3D-Ansicht der Industriehalle

    Bestimmung des Innendruckbeiwerts cpi für einstöckige Gebäude gemäß EN 1991-1-4

    Wind ist die einzige klimatische Last, die auf jedes Gebäude weltweit wirkt, im Gegensatz zu anderen Lasten wie Schnee zum Beispiel. Die Windstärke hängt vom geografischen Standort des Gebäudes ab. Die Windstärke ist einer der Hauptgründe, weshalb in aktuellen Normen in Regionen (Windzonen) unterteilt wird und die Höhenlage sowie die Veränderung von dynamischen Druck in Abhängigkeit der Höhe über Grund für eine "normale" Lage ohne Maskeneffekt berücksichtigt werden.

  2. Schneeüberhang berücksichtigen

    Schneeüberhang berücksichtigen

    Bei der Funktion "Schneelasten generieren" besteht die Möglichkeit der Berücksichtigung des Schneeüberhangs. Die Last des Schneeüberhangs wird dabei mittels einer Streckenlast beziehungsweise mehrerer Knotenlasten automatisch an der Dachtraufe angesetzt.

  3. Schnee und Wind als begleitende Einwirkung nicht zusammen berücksichtigen

    Schnee und Wind als begleitende Einwirkung nicht zusammen berücksichtigen

    Nach DIN EN 1990/NA:2010-12 - NDP zu A.1.2.1(1) Anmerkung 2 braucht bei Orten bis NN + 1000 m nur eine der beiden klimatischen Einwirkungen in den Kombinationsregeln für Einwirkungen nach 6.4.3 und 6.5.3 angesetzt werden, sofern Schnee und Wind als Begleiteinwirkung neben einer nichtklimatischen Leiteinwirkung auftreten.

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