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Autor
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Dániel Mikolai
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Universität
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Fachhochschule Häme, Finnland |
Die Forschung folgt einer strukturierten vergleichenden Methodik. Zunächst wurde ein einheitliches Architektur- und Strukturmodell des Hauses entwickelt. Dieses Modell diente als Grundlage für alle Analysen, um sicherzustellen, dass Unterschiede aus externen Faktoren und nicht aus Gestaltungsvariationen resultieren. Die statische Analyse wurde unter Verwendung der Eurocode-Standards und nationaler Anhänge durchgeführt, um zu identifizieren, wie lokale Lastbedingungen das Design beeinflussen. Die Energieeffizienz wurde durch dynamische Simulation bewertet, um zu zeigen, wie Heiz- und Kühlanforderungen beeinflusst werden. Die Analyse hebt die Rolle der nationalen Energiegesetzgebung, der Dämmvorschriften und der Hüllenstandards bei der Gestaltung der thermischen Leistung eines Gebäudes hervor. Eine wirtschaftliche Bewertung wurde durchgeführt, um zu untersuchen, wie Baukosten aufgrund regionaler Arbeitsmärkte, Materialpreise und technischer Anforderungen variieren.
Obwohl die Thesis nicht darauf abzielt, ein einziges optimales Design zu erzeugen, liefert sie einen klaren Rahmen, um zu verstehen, wie vergleichende ingenieurwissenschaftliche Bewertungen durchgeführt werden und warum sie unerlässlich sind, wenn ein Gebäude in mehreren Regionen umgesetzt wird. Die Thesis betont die Bedeutung von klimagerechter Gestaltung, Einhaltung lokaler Standards und wirtschaftlicher Machbarkeit im Wohnungsbau und bietet Ingenieuren und Designern eine methodische Grundlage zur Anpassung von Gebäuden in unterschiedlichen europäischen Kontexten.