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1. Juni 2026

Nutzung des Onlineservices "Geo-Zonen-Tool" über die API

Wie nutze ich die Geo-Zonen-Tool API, um Lastzonendaten abzufragen?


Antwort:

Das Geo-Zone-Tool stellt eine API auf Basis von GraphQL bereit, mit der Sie Schnee-, Wind- und Erdbebenzonendaten direkt aus eigenen Anwendungen, Skripten oder Berechnungsabläufen abfragen können, ohne die Web-Oberfläche zu öffnen.

Einstieg

Die API ist auf drei Wegen nutzbar. Für Python und C# stehen fertige Client-Bibliotheken zur Verfügung, die Authentifizierung, Anfragenaufbau und Antwortverarbeitung automatisch übernehmen. Sie schreiben einen typisierten Funktionsaufruf in Ihrer Sprache und erhalten ein strukturiertes Datenobjekt zurück. Alternativ können Sie GraphQL-Abfragen direkt an den HTTPS-Endpunkt senden, unabhängig von der verwendeten Programmiersprache oder Plattform.

Dokumentation und Ressourcen

Die vollständige API-Dokumentation mit interaktivem Schema-Explorer, verfügbaren Abfragen und Beispielanfragen finden Sie in der API Dokumentation.

Authentifizierung

Einige Abfragen, etwa die Auflistung verfügbarer Normen und Lastzonen eines Landes, sind ohne Authentifizierung nutzbar. Für die Abfrage berechneter Lastwerte eines konkreten Standorts wird ein API-Token benötigt, der an Ihr Geo-Zone Tool Paket gekoppelt ist.
Dieser Token entspricht dem API Key und wird im Bereich Key Management beschrieben.

Für jede Lastabfrage wird das Kontingent um einen Zähler reduziert. Um die Lastabfragen uneingeschränkt durchführen zu können, benötigen Sie ein Geo-Zonen-Tool Paket.

Quickstart (Python)

Nachfolgend wird gezeigt, wie Sie mit der Python-Bibliothek Lastzonendaten abrufen. Installieren Sie zunächst die Client-Bibliothek:

pip install dlubal.api.geo-zone-tool

Für die Abfrage konkreter Lastwerte wird ein API-Token benötigt. Das folgende Beispiel ermittelt die Schneelast nach DIN EN 1991-1-3 für einen Standort in München. Dazu stehen derzeit die Lastarten SNOW, WIND, SEISMIC und TORNADO zur Verfügung:

from dlubal.api import geo_zone_tool
from dlubal.api.geo_zone_tool import LoadZoneType, Language
gzt = geo_zone_tool.GeoZoneTool("")

result = gzt.get_load_zone_characteristics(
	#necessary Parameter
	address="45.985,14.734",   #address or coordinates (latitude, longitude)
	load_zone_type=LoadZoneType.SNOW,  #WIND SNOW SEISMIC TORNADO
	#optional Parameter
	# standard="EN 1991-1-3",
	# annex="Germany",
	# layer_id=1,
	# language=Language.EN
)

#print(result)

print(result.geo_location.city)
for chars in result.characteristics:
    print(f"{chars.standard} / {chars.annex}")
    zone = chars.zone_characteristics
    print(f"  Zone: {zone.zone.value}")
    for c in zone.characteristics:
        print(f"  {c.name} = {c.calculated_value}")

Die Antwort enthält den aufgelösten Standort, die zugeordnete Schneelastzone und den charakteristischen Wert s_k in kN/m². Dabei wird ohne optionale Parameter die aktuelle Karte für die gewählte Adresse verwendet. Die gleichbleibende Struktur der Antwort ermöglicht es, denselben Code auch für Wind- und Erdbebenlasten zu verwenden.

Munich
EN 1991-1-3 / DIN EN 1991-1-3
  Zone: 1a*
  s_k = 1.15


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