Das Materialmodell 'Orthotrop | Anisotrope Beschädigung' vereint plastische und bruchmechanische Ansätze, wodurch spezielle Modellierungen von spröden Werkstoffen mit anisotroper Charakteristik, wie Holz oder Textilbeton, möglich sind.
Beim Plastizieren des Materials bleiben die Spannungen konstant. Es erfolgt eine Umlagerung in Abhängigkeit von den Steifigkeiten, die in die einzelnen Richtungen vorliegen. Der elastische Bereich entspricht dem Materialmodell 'Orthotrop | Linear elastisch (Volumenkörper)'. Sobald die Bruchmechanischen Kennwerte erreicht sind, erfolgt eine Vorraussage zu entstehenden Rissen.
Die Rissberechnung erfolgt hierbei über einen verschmierten Riss über die Finiten Elemente. Wenn eine Versagenskomponente erreicht ist, wird die korrespondierende Steifigkeit progressiv verringert, bis diese nahe bei null liegt.
Hierdurch kann exakt erkannt werden, ob ein Riss entsteht und wie sich dieser fortpflanzt.