Wird das Gewebe so modelliert, dass es direkt am Stützträger befestigt ist, wird es als kontinuierlich mit dem Stab verbunden behandelt. Diese Annahme ist nur dann zutreffend, wenn das Gewebe über seine Länge vollständig gesichert ist. In vielen Fällen liegt das Gewebe jedoch lediglich auf dem Stab auf, ohne daran befestigt zu sein.
Um in RFEM 6 ein Gleiten des Gewebes zu ermöglichen, fügen Sie Starrstäbe hinzu. Aktivieren Sie anschließend die Gelenke innerhalb des starren Stabtyps und geben Sie diese in den Richtungen uy und uz frei. Aktivieren Sie anschließend die Stabnichtlinearität und wählen Sie „Ausfall bei Zug“, damit der Stab bei Auftrieb versagt.
Fügen Sie an den „Ecken“ keine Stabgelenke und Nichtlinearitäten hinzu, um Instabilitäten zu vermeiden.
Die starren Kopplungen sind in einem Abstand von 1 ft angeordnet, um der Länge des FE-Netzes zu entsprechen.