Auslesen von Kräften an Verbindungslinien

Tipps & Tricks

001174 8. Januar 2016 Tipps & Tricks RFEM Gerhard Rehm Ergebnisse

Um für die Bemessung von Verbindungen von Flächen die Kräfte zu erhalten, kann das Ergebnis mit der Funktion "Ergebnisverlauf" der Verbindungslinie betrachtet werden. Darin stehen unter anderem Hilfsmittel wie die "Glättungslinie" und die "Glättungsbereiche" zu Verfügung.

Beim Betrachten des Ergebnisverlaufes einer Linie werden immer alle an diese Linie angrenzenden Flächenergebnisse dargestellt. Damit kann schnell der Überblick verloren gehen. Eine geschicktere Lösung ist die Verwendung von "Schnitten". Diese haben den Vorteil, dass man die Flächen wählen kann, von denen man die Ergebnisse betrachten möchte. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man sich für diese Schnitte eine grafische Resultierende ausgeben lassen kann. Somit kann schnell überblickt werden, in welchem Bereich die Kräfte wirken.

Im dargestellten Beispiel werden 5 kN/m x 8 m = 40 kN in die Dachscheibe eingeleitet und zusätzlich 8 kN/m x 8 m = 64 kN in die Deckenscheibe (Summe = 40 + 64 = 104 kN). Diese müssen natürlich über Schub in die Wände eingeleitet werden.
Kontrolle Dachscheibe: (19,46 + 0,17 + 19,94 + 0,40) kN = 40 kN
Kontrolle Deckenscheibe: (51,23 + 0,31 + 51,55 + 0,88) kN = 104 kN

Die Genauigkeit der Übereinstimmung ist von der Größe der FE-Elemente abhängig. Um für die Ergebnisse der Resultierenden eindeutige Ergebnisse zu erhalten, ist es nötig, getrennte Flächen zu definieren. Soll heißen: Die Wände dürfen nicht über die Deckenscheiben hindurch laufen.

Der Bezug der Resultierenden wird in diesem Beitrag behandelt.

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