Das Projekt wuchs im Laufe der Zeit exponentiell hinsichtlich Größe, Komplexität und Intensität. Das Projektteam und das erweiterte Team wurde mit Fachpersonen in ihrer jeweiligen Sparte zusammengestellt. Schlussendlich haben sich 246 Unternehmen und Ausbildungsstandorte als Partner am gemeinsamen Bauvorhaben Muni MAX beteiligt.
Die Grundkonstruktion besteht aus einem Stahlträgerost zur Lastverteilung, der sowohl bei den Hinter- als auch Vorderbeinen auf total 72 Krinner-Schraubenfundamenten abgestützt ist. Das System der Schraubenfundation wurde aufgrund des engen Zeitplans für die Montage und die Demontage gewählt.
Auf dem Stahlträgerrost ragen vier Fachwerktürme (Beine) mit einer Raumabmessung von 1.3m x 1.7m x 15.2m in die Höhe. Der Rumpf wird mit einem Raumfachwerk (3.4m x 5.1m x 16.5m) überspannt. Der Kopf wird als Fachwerk mit einer Kragarmwirkung an den Rumpf gehängt.
Für die Formfindung sind Gebindekonstruktionen an das Fachwerk gehängt. Dabei wurde sowohl unterhalb als auch oberhalb des großen Rumpf-Fachwerks eine zusätzliche Ebene für die spätere Nutzung ausgebildet.
Die Hülle besteht aus Sparrenlagen und Pfetten, welche sich im Öffnungsanteil abhängig von der Optik und der Wetteraussetzung unterscheiden. Damit das Primärtragwerk entsprechend geschützt werden kann, ist die Hülle ab einem bestimmten Bereich geschlossen. Die finale Dachhaut besteht aus Schindeln.
Für die Montage waren sechs Hebebühnen, vier fahrbare Kranausleger und drei Autodrehkrane gleichzeitig im Einsatz.
| Ort | Eidgenössisches Schwing- und Älperfest 2025 Mollis Schweiz |
| Initianten/ Architektur: | Säntis Innovations-Cluster Holz |
| Tragwerksplanung | SJB Kempter Fitze AG Christian Arnold |