Nachträgliches Ändern des globalen Koordinatensystems

Tipps & Tricks

Vor Erstellung eines statischen Modells macht sich jeder Anwender Gedanken über die Randparameter des Systems und wie das Modell am besten abgebildet werden kann. Ein besonderes Augenmerk sollte hierbei auch auf die Orientierung des globalen Koordinatensystems gelegt werden. Im ingenieurtechnischen Bereich wird die globale Z-Achse in der Regel nach unten orientiert (in Richtung der Eigengewichtskraft), wobei sie im architektonischen Bereich meist nach oben ausgerichtet verläuft. Diese Unterschiede können oftmals zu Schwierigkeiten bei der Modellierung führen, beispielsweise beim Austausch von Gesamtmodellen oder DXF-Folien.

In RFEM und RSTAB ist es daher möglich, diese Orientierung der globalen Achsen nachträglich zu ändern. Einstellungen hierfür können unter den Basisangaben des jeweiligen Modells durchgeführt werden.

Als besonderer Hinweis sollte jedoch erwähnt werden, dass bei der nachträglichen Änderung dieser Achsen speziell in Bezug auf die aufgebrachte Belastung (ebenfalls orientierungsabhängig) sehr leicht Anwendungsfehler entstehen können und diese Funktion nur in Ausnahmefällen verwendet werden sollte.

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