Begrenzte Verteilungsbreite der Zugbewehrung in der Gurtplatte von Plattenbalkenquerschnitten

Tipps & Tricks

Der deutsche Anhang zur EN 1992-1-1 empfiehlt in der nationalen Ergänzung NCI zu Abschnitt 9.2.1.2 (2) die Zugbewehrung in der Gurtplatte von Plattenbalkenquerschnitten höchstens auf einer Breite entsprechend der halben rechnerischen effektiven Gurtbreite b_eff,i nach Gleichung (5.7a) anzuordnen. Hintergrund dieser Empfehlung waren die Versuche von Eibl und Kühn [1], bei denen nachgewiesen wurde, dass sich eine weitergehende Bewehrungsauslagerung ungünstig auf die Rissverteilung und gleichmäßige Bewehrungsbeanspruchung auswirkt. Dies war auch der Grund, warum diese Regelung schon in der DIN 1045:1975 zu finden war.

In RF-BETON Stäbe gibt es nun eine Steuerung, mit der man die Verteilungsbreite der Zugbewehrung in der Gurtplatte definieren kann.

[1] Eibl, J.; Kühn, H. E.: "Versuche an Stahlbetonplattenbalken mit gezogener Platte" in Beton- und Stahlbetonbau 7/1979, S. 176-181, und 8/1979, S. 204-209

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