Verfahren 2* nach EN 1997-1

Tipps & Tricks

Mit RF-/FUND Pro wurde in RFEM 5 beziehungsweise RSTAB 8 die geotechnische Bemessung von Einzelfundamenten nach EN 1997-1 eingeführt. Je nachdem, welcher Nationale Anhang im Modul voreingestellt wurde, wurde die Ermittlung des Grundbruchwiderstandes bis zur Version x.04.0108 mit dem Verfahren 2 beziehungsweise 3 gemäß EN 1997-1 ermöglicht.

Ab den Programmversionen x.05.0018 steht dem Anwender zusätzlich auch das Verfahren 2* zur Ermittlung des Grundbruchwiderstandes zur Verfügung.

Der wesentliche Unterschied zwischen dem Nachweisverfahren 2 und 2* besteht darin, dass bei der Ermittlung des Grundbruchwiderstandes nach Verfahren 2* die charakteristischen Werte der Einwirkung angesetzt werden. Dies hat einen günstigen Einfluss auf die in die Grundbruchgleichung eingehende Exzentrizität und Lastneigung.

Die Einstellung, welches Nachweisverfahren für die Ermittlung des Grundbruchwiderstandes verwendet wird, findet sich in den Parametern des Nationalen Anhangs (siehe Grafik). Welche Nachweisverfahren zur Auswahl stehen, ist jeweils vom in Maske 1.1 gewählten Nationalen Anhang abhängig.

Die Ermittlung der charakteristischen Einwirkung als Eingangsgröße für die Ermittlung des Grundbruchwiderstandes mit dem Verfahren 2* wird hierbei für jede in der Maske 1.4 unter Tragwerk (STR) und Baugrund (GEO) angegebene Lastkombination automatisch durchgeführt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verfahren 2* vor allem bei deutlich exzentrischen Belastungssituationen zu wirtschaftlicheren Fundamentabmessungen führen kann, wenn der Nachweis des Grundbruchs für die Fundamentbemessung maßgeblich wird.

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