Cradle-to-cradle bedeutet, einen intakten Kreislauf zu kreieren und Materialien wiederzuverwenden, damit kein Abfall entsteht. Das Prinzip soll ab dem ersten Gedanken an das Produkt beginnen. Angelehnt an die Natur möchte man dem Grundsatz der verschiedenen Lebenszyklen folgen. Von der Wiege zur Wiege bedeutet, einen positiven Fußabdruck für die Umwelt zu hinterlassen. Bei cradle-to-cradle geht es aber nicht nur um Materialien und Produkte, sondern um eine integrale Planung. Dazu gehören erneuerbare Energien, sparsamer Wasserverbrauch, Ökonomie, Soziokulturelles, Behaglichkeit, Funktionalität, Design, Technik, Prozess und Ökologie. In der Vergangenheit wurden schon viele verschiedene Projekte durchgeführt, die den Ansatz von cradle-to-cradle verfolgten. Beispiele sind der Woodcube in Hamburg, "The cradle" im Düsseldorfer Medienhafen, das Cloche d'Or district in Luxembourg und das grüne Bürgerbüro in Venlo.
Es wird sich zeigen, wie effizient dieser Ansatz in der Zukunft umgesetzt wird. Klar ist allerdings, dass ein Umdenken und Handeln in der Gesellschaft notwendig sind, um die Folgen des Klimawandels einzudämmen.
Quellen:
- Was sind unsere Klimaziele? | Das Pariser Klimaabkommen erklärt
- Webinar: Cradle to Cradle auf der Baustelle – wie geht ressourcenschonendes Bauen
- Beim Renovieren Klima und Ressourcen schonen
- Cradle to cradle NGO
- C2C in Bau & Architektur: best practice – Thomas Rau – Cradle to Cradle Congress 2017
- Was ist Cradle to Cradle?
- Cradle to Cradle im Bauwesen – Ein Überblick
- Kennenlernen: Nachhaltigkeit am Bau - Klimafreundlich und kreislaufgerecht bauen mit Cradle to Cradle
- Bauen 4.0 – Das Cradle to Cradle-Puzzle - C2C Summit Bau & Architektur 2020
- Webinar von Cradle to Cradle und Architektur: Gesundheit und Wohlbefinden
- Holz100 - Hier drin steckt der unverfälschte Zauber der Bäume
- Bauen ohne Müll
- Nachhaltig konstruieren Strategien für kostengünstigen und ressourcenschonenden Wohnungsbau
- CLOCHE D’OR