Im Modul RF-DYNAM Pro - Ersatzlasten besteht die Möglichkeit, zufällige Torsionswirkungen zu berücksichtigen. Welcher Rechenansatz steckt hinter der Berechnung? Welche Werte sind für die Exzentrizitäten eX und eY einzugeben?

Antwort

Die zufällige Torsion ist in EN 1998-1, Abschnitt 4.3.2 geregelt. Die Exzentrizitäten sind manuell zu ermitteln, in der EN 1998-1 sind diese mit 5 % der Gebäudelänge angegeben. In anderen internationalen Erdbebenstandards ist das Prinzip der zufälligen Torsion analog geregelt, aber die Ermittlung der Exzentrizitäten kann abweichen.

Für jede Ersatzlast (an jedem FE-Knoten / internen Knoten) wird ein Torsionsmoment nach folgender Formel ermittelt:

M = │FX * eY│ + │FY * eX


Anschließend werden die exportierten Ersatz-Lastfälle in doppelter Anzahl ausgegeben - einmal mit dem um die vertikale Achse drehenden Torsionsmoment M in positiver und einmal in negativer Drehrichtung.

Schlüsselwörter

Zufällige Torsion EN 1998-1 Abschnitt 4.3.2 Lage von Massen Exzentrizität Torsionsmoment Erdbeben

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