Ich habe unter Zuhilfenahme der Import-Funktionen bzw. direkter Schnittstellen Strukturdaten importiert. Wie funktioniert die Materialzuweisung, sodass auch die Bemessungsmodule die Materialien akzeptieren?

Antwort

In den meisten Fällen wird nur der Name des Materials übergeben. Weicht der Name vom Dlubal Materialdatenbank-Namen ab, werden weder die Grundkennwerte (E-Modul, Schubmodul, usw.) noch die zusätzlichen Kennwerte (Streckgrenzen, Zugfestigkeiten, Grenzdehnungen, usw.) definiert. In diesen Fällen können nicht einmal die Schnittgrößen der Struktur bestimmt werden.

Einige Schnittstellen (bspw. Revit) sind in der Lage die Grundkennwerte zu übergeben. Hier kommt es jedoch bei den Bemessungsmodulen zu Problemen, da diese zusätzliche Materialkennwerte benötigen. Diese liegen jedoch nur als Information in den Dlubal spezifischen Datenbanken vor. 

Lösen lässt sich diese Thematik in dem man den Namen des importierten Materials mit dem eindeutigen Namen der Dlubal Materialdatenbank verlinkt. Diese Verlinkung kann über die Konvertierungstabellen erfolgen. Man erhält über "Datei" - "Importieren" im Register "Detaileinstellungen" Zugriff auf die Tabellen. Die Handhabung ist relativ einfach. Auf der linken Seite ist der Materialname aus der Export-Datei bzw. der CAD-Anwendung anzugeben. Auf der rechten Seite der Name entsprechend der Dlubal Materialdatenbank. Diese kann ebenfalls direkt aufgerufen werden.

Hat man mehrere Einträge mit ähnlicher Schreibweise, können sogenannte "Reguläre Ausdrücke" verwendet werden. Weitere Hilfe hierfür findet man in der Konvertierungsdatei selbst. Der Pfad ist in den Detaileinstellungen ersichtlich.

Der Anwender ist angehalten eigene Tabellen zu erstellen. Dlubal kann aufgrund der Vielzahl von Programmen und Schreibweisen keine Tabellen zur Verfügung stellen.

Schlüsselwörter

Konvertieren Konvertierungstabelle Material Datenbank Regulärer Ausdruck

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