Warum verzieht die Formfindung die Membranflächen ineinander?

Antwort

Die Formfindung zieht die Flächen ineinander, da an der Grenzlinie zwischen den beiden Membranen die definierten Vorspannung nicht im gleichen Winkel zusammentrifft und folglich die betroffenen FE-Knoten nicht im Gleichgewicht mit den Randreaktionen stehen. Hier bewegen sich die FE-Knoten der Membranflächen in Richtung der verbleibenden Resultierenden, bis der Formfindungsprozess innerhalb der Toleranzschranke eine Lösung findet. Da diese Lösung meist nur mit einer großen Verschiebung der FE-Knoten im Raum erreichbar ist, scheinen die zu den FE-Knoten zugeordneten Flächen ineinander zu "schwimmen".

Dieses Verhalten führt zu einer ungünstigen FE-Netzanordnung in Verbindung mit einer singulären Membrankraftverteilung. In diesem Fall ist die Vorspannung zur Erreichung eines Gleichgewichts anzupassen oder an der Grenzsituation ein Element zur Übernahme Kräfte aus dem Ungleichgewicht anzuordnen.


Schlüsselwörter

Membran Verzieht Vorspannung Gleichgewicht Singularität

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