Ich bemesse Flächen in RF-BETON Flächen und erhalte in einigen Bereichen infolge der Bemessung im GZG eine hohe Mindestbewehrung. In anderen Bereichen ist die Mindestbewehrung aber deutlich geringer. Was ist die Ursache?

Antwort

Laut Voreinstellung wird der Ermittlung der Mindestbewehrung eine Spannungsverteilung in der Zugzone vor Erstrissbildung (Beiwert kc nach EN 1992-1-1 7.3.2 (7.2.)) zugrunde gelegt, welche von der äußeren Belastung abhängt (Bild 01). Das heißt, laut Voreinstellung ist kc variabel.

Je nach Spannungszustand (also z. B. reine Biegung, Biegung und Zug, Biegung und Druck und reiner Zug) kann die Mindestbewehrung über die Fläche hinweg variieren.

Die Voreinstellung kann aber auch angepasst werden. So kann ein Biegezwang (kc = 0,4) oder ein zentrischer Zwang (kc = 1,0) gewählt werden (Bild 02).

Sobald ein konstanter Wert für kc zugrunde gelegt ist, ist die Mindestbewehrung unabhängig von der äußeren Last und wird gleichmäßig über das Bauteil angesetzt.

In diesem Zusammenhang kann außerdem gewählt werden, in welcher Richtung der Zwang berücksichtigt werden soll (Bild 03)

Schlüsselwörter

Mindestbewehrung Zwang Zentrisch Biegezwang

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