Berücksichtigung der elastischen Nachgiebigkeit einer Holzbauverbindung

Tipps & Tricks

Wird eine Holzverbindung wie im Bild dargestellt ausgeführt, kann die aus der Verbindung resultierende Drehfedersteifigkeit berücksichtigt werden. Diese kann mit Hilfe des Verschiebungsmoduls des Verbindungsmittels und des polaren Trägheitsmomentes des Anschlusses bestimmt werden. Da für den Nachweis im Grenzzustand der Tragfähigkeit mit dem Bemessungswert des Verschiebungsmoduls gerechnet werden muss und im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit der Mittelwert angenommen werden darf, ergeben sich somit zwei Drehfedersteifigkeiten.

Um beide in einer Berechnung zu berücksichtigen, kann in den Berechnungsparametern der Lastkombinationen der Reiter "Steifigkeiten modifizieren" aktiviert werden. Damit kann wie in diesem Beispiel die Drehfedersteifigkeit für alle GZG-Kombinationen mit einem Faktor (1,95) multipliziert werden. Somit wird bei allen GZT-Kombinationen mit einer Drehfedersteifigkeit von 863 kNm/rad gerechnet und bei allen GZG-Kombinationen mit 1684 kNm/rad. Die elastische Fundamentverdrehung soll in diesem Beispiel nicht berücksichtigt werden.

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