Alternative zum Gamma-Verfahren: Nachgiebiger Verbundträger als Stabwerksmodell 1

Tipps & Tricks

Neben dem genormten Gamma-Verfahren lassen sich nachgiebig verbundene Träger auch als Stabwerksmodell abbilden. Dieses hat gegenüber dem Gamma-Verfahren unter anderem folgende Vorteile:
~ beliebige Lage und Abstand der Verbindungsmittel,
~ unabhängig von Auflageranzahl und Auflagerbedingung,
~ beliebige Belastung.

Modellierung:
Modelliert werden soll ein T-Querschnitt (Steg NH C24, Gurt LH D50). Dazu werden der Steg und der Gurt an möglichst vielen diskreten Punkten über gelenkige Kopplungsstäbe (Starrstäbe) verbunden, um identische Durchbiegungen der beiden Elemente zu erzielen. Als nächstes wird an den Stellen, an denen sich ein Verbindungsmittel befindet, ein Stab gesetzt. Diese werden biegesteif am Steg und am Gurt befestigt und bilden über eine definierte Biegesteifigkeit die Schubnachgiebigkeit des Verbindungsmittels ab. Auf Höhe der Verbundfuge wird ein Gelenk gesetzt.

Die Ermittlung und Eingabe der Biegesteifigkeit der Stäbe wird im nächsten Beitrag erläutert.

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