Parametrisierte Eingabe mit Zugriff auf die Querschnittswerte

Tipps & Tricks

Die parametrisierte Eingabe ermöglicht es, Modell- und Belastungsdaten so einzugeben, dass sie von bestimmten Variablen (Parametern) abhängig sind. Die Parameter können direkt eingegeben, aus anderen Parametern und Konstanten berechnet werden und es ist zudem möglich, auf die Querschnittswerte zuzugreifen. Dies kann zum Beispiel zum Berechnen von Vorkrümmungen - abhängig von der Norm - benutzt werden.

Der Übersichtlichkeit halber sollte zunächst ein Parameter für den Querschnitt definiert werden. Die Funktion "CrossSection" liefert den Querschnitt entsprechend seiner Nummer. Nun können mit der Funktion "GetCSPar" beliebige Querschnittswerte ausgelesen werden. Mit Klick auf die Info-Schaltfläche wird das bekannte Info-Fenster angezeigt, jedoch mit einer zusätzlichen Spalte "ID". In dieser Spalte findet man die korrekte Syntax der einzelnen Querschnittswerte.

Zum Ermitteln von Vorkrümmungen muss die Knicklinie bekannt sein. Diese lässt sich ebenfalls auslesen. Dabei ist zu beachten, dass die Knicklinienbezeichnungen in Zahlen umgewandelt werden, also "a" in 1, "b" in 2 und so weiter. Sind die Vorkrümmungen in regelmäßigen Intervallen tabelliert – wie in EN 1993-1-1 – ist eine direkte Berechnung möglich. Bei unregelmäßiger Tabellierung – zum Beispiel im Nationalen Anhang zu EN 1993-1-1 – können die Vorkrümmungen mittels einer verschachtelten Wenn-Funktion ermittelt werden (siehe Bild).

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