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  1. Statisches System und Querschnittsabmessung gemäß [1]

    Modellierung eines nachgiebigen Verbundträgers aus Holz als Flächenmodell

    Für die Berechnung eines nachgiebigen Verbundträgers stehen dem Ingenieur mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Diese unterscheiden sich vor allem in der Art der Modellierung. Während das Gamma-Verfahren eine einfache Modellierung gewährleistet, muss für andere Verfahren (zum Beispiel Schubanalogie) ein Mehraufwand an Modellierung in Kauf genommen werden, welcher jedoch durch die wesentlich flexiblere Anwendung gegenüber dem Gamma-Verfahren relativiert werden kann.
  2. Bild 01 - System

    Kräfte je Schraube in einer Haupt-Nebenträger-Verbindung

    Mit RF-/JOINTS Holz - Holz zu Holz ist die Bemessung von Haupt- Nebenträgeranschlüssen möglich. An einem Nebenträger, welcher an einen torsionssteifen Hauptträger angeschlossen wird, wird die Ermittlung der Kräfte in den Schrauben erläutert.

  3. 1 - Lokale Effekte bezüglich der Lasteinleitung

    Stabilitätsbetrachtung von flächigen Bauteilen am Beispiel einer Brettsperrholzwand 3

    Alternativ zum Ersatzstabverfahren wird in diesem Beitrag die Möglichkeit erläutert, die Schnittgrößen der knickgefährdeten Wand nach Theorie 2. Ordnung unter Berücksichtigung von Imperfektionen zu ermitteln und anschließend eine Bemessung des Querschnitts für Biegung und Druck durchzuführen.

  4. Bild 01 - Schichtenaufbau mit Steifigkeits- und Festigkeitskennwerten für Stora Enso CLT 100 C5s

    Stabilitätsbetrachtung von flächigen Bauteilen am Beispiel einer Brettsperrholzwand 2

    In diesem Beitrag wird der Nachweis mit dem Ersatzstabverfahren nach [1] Kapitel 6.3.2 am Beispiel der in Teil 1 vorgestellten knickgefährdeten Brettsperrholzwand durchgeführt. Dabei wird der Knicknachweis als Druckspannungsnachweis mit einer abgeminderten Druckfestigkeit geführt. Dazu wird ein Knickbeiwert kc ermittelt, welcher vor allem von der Schlankheit des Bauteils und der Lagerungsart abhängig ist.

  5. Bild 01 - Brettsperrholzwand mit Öffnungen unter Scheibenbeanspruchung

    Stabilitätsbetrachtung von flächigen Bauteilen am Beispiel einer Brettsperrholzwand 1

    Grundsätzlich können Bauteile aus Brettsperrholz mit dem Zusatzmodul RF-LAMINATE bemessen werden. Da es sich bei der Bemessung um einen rein elastischen Spannungsnachweis handelt, muss das Stabilitätsproblem (Biegeknicken und Biegedrillknicken) zusätzlich berücksichtigt werden.

  6. Bild 01 - Gabelgelagerter Träger mit Streckenlast (Quelle: [3])

    Torsionsnachweis an BSH-Trägern

    An weit gespannten Brettschichtholzträgern wird die Auflagerung an den Endpunkten meist über eine Stahlbetonstütze mit Gabellagern realisiert.

  7. Zugverbindungen in RF-/JOINTS Holz - Stahl zu Holz

    Zugverbindungen in RF-/JOINTS Holz - Stahl zu Holz

    Bei Zuganschlüssen mit einseitig beanspruchten Laschen werden die außenliegenden Stäbe (Seitenhölzer) wegen der ausmittigen Lasteinleitung durch ein zusätzliches Biegemoment beansprucht. Dieser Umstand wird jedoch in EN 1995-1-1 nicht erwähnt und wurde zum Beispiel im Nationalen Anhang zu DIN EN 1995-1-1 durch eine Abminderung der Zugfestigkeit berücksichtigt. Diese Abminderung ist abhängig von der Ausziehfestigkeit des Verbindungsmittels.

  8. Bemessung von Ausklinkungen und Querschnittsschwächungen in den Zusatzmodulen Holzbau

    Bemessung von Ausklinkungen und Querschnittsschwächungen in den Zusatzmodulen Holzbau

    Ab Version X.06 ist es in den Zusatzmodulen RF-/HOLZ Pro, RF-/HOLZ AWC und RF-/HOLZ CSA möglich, Ausklinkungen und Querschnittsschwächungen in der Bemessung zu berücksichtigen. Die Vorgehensweise ist wie folgt.

  9. Effektive Kipplänge

    Effektive Kipplänge

    In RF-/HOLZ Pro ist es möglich, auch eine effektive Kipplänge vorzugeben. Die Kipplänge wird dabei gemäß EN 1995-1-1 Tabelle 6.1 berechnet. Insbesondere bei einer ungleichmäßigen Lasteinleitung ist diese Option sinnvoll.

  10. Bild 01 - Modellierung eines Unterzuges im Holzbau 2: Schubverbund

    Modellierung eines Unterzuges im Holzbau 2: Schubverbund

    Um die Steifigkeit der Gesamtkonstruktion korrekt abzubilden, kann der Schubverbund zwischen der Decke und dem Unterzug mittels der Linienfreigabe berücksichtigt werden. Mit dieser ist es möglich, eine Federkonstante zu definieren, und man erspart sich somit den Umweg eines Ersatzsystems mittels Kopplungsstäben. Die Federkonstante resultiert aus dem Verschiebungsmodul des Verbindungsmittels, welcher zum Beispiel nach EN 1995-1-1 oder auch ANSI/AWC NDS ermittelt werden kann.

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