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2. Dezember 2025

Spannbetonbrücke, Winsen (Luhe)

Die Seebrücke Stöckte überspannt bei dem Ortsteil Stöckte der Stadt Winsen (Luhe) den Fluss Ilmenau. Sie ist ein wichtiges Übergangs­bauwerk, das nicht nur für Fahrzeugverkehr, sondern auch von Fußgängern und Radfahrenden genutzt wird. Die Brücke wurde mithilfe von RFEM und dem Add-On Spannglieder nachgerechnet.

Die Seebrücke befindet sich nördlich von Winsen (Luhe)
und überführt den Laßrönner Weg über die Ilmenau. Das Bauwerk wurde Anfang der 1980er Jahre in Spannbetonbauweise auf einem Lehrgerüst errichtet und ist einspurig befahrbar.
Auf dem Überbau können sich zwei entgegenkommenden Fahrzeuge aufgrund der
Fahrspurbreite von 3,50 m nicht passieren.

Der Überbau spannt als 3-Feldträger mit den Feldlängen
33,0 – 47,0 – 33,0 m. Der Querschnitt ist als T-förmiger Balken mit konstanter Höhe ausgebildet. Die Flansche sind zulaufend gevoutet. Die Vorspannung erfolgt über girlandenförmig eingelegte Spannglieder im Trägersteg. In der Draufsicht ist der Überbau geradlinig ausgebildet und kreuzt die Ilmenau lotrecht. Die Mittelpfeiler und Widerlager sind tiefgegründet, die Bauwerkszugänge sind durch aufgeschüttete Rampen realisiert.

Die Nachrechnung der Seebrücke wurde gem. Nachrechnungsrichtlinie durchgeführt. Dafür wurden RFEM und das Add-On Spannglieder verwendet. Ein wichtiger Aspekt, war die freie geometrische Definition des Verlaufs der Spanngliedern mittels NURBS-Linien in RFEM 6.

Ort Laßrönner Weg 99 
21423 Winsen (Luhe)
Germany
Auftraggeber
Tragwerksplanung


Projektspezifikationen

Modelldaten

Anzahl Knoten 93
Anzahl Linien 25
Anzahl Stäbe 25
Anzahl Flächen 0
Anzahl Volumenkörper 0
Anzahl Lastfälle 64
Anzahl Lastkombinationen 78
Anzahl Ergebniskombinationen 20
Gesamtgewicht 884.715 t
Abmessungen (metrisch) 113.000 x 1.487 x 2.200 m
Abmessungen (imperial) 370.73 x 4.88 x 7.22 feet

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