Die Seebrücke befindet sich nördlich von Winsen (Luhe)
und überführt den Laßrönner Weg über die Ilmenau. Das Bauwerk wurde Anfang der 1980er Jahre in Spannbetonbauweise auf einem Lehrgerüst errichtet und ist einspurig befahrbar.
Auf dem Überbau können sich zwei entgegenkommenden Fahrzeuge aufgrund der
Fahrspurbreite von 3,50 m nicht passieren.
Der Überbau spannt als 3-Feldträger mit den Feldlängen
33,0 – 47,0 – 33,0 m. Der Querschnitt ist als T-förmiger Balken mit konstanter Höhe ausgebildet. Die Flansche sind zulaufend gevoutet. Die Vorspannung erfolgt über girlandenförmig eingelegte Spannglieder im Trägersteg. In der Draufsicht ist der Überbau geradlinig ausgebildet und kreuzt die Ilmenau lotrecht. Die Mittelpfeiler und Widerlager sind tiefgegründet, die Bauwerkszugänge sind durch aufgeschüttete Rampen realisiert.
Die Nachrechnung der Seebrücke wurde gem. Nachrechnungsrichtlinie durchgeführt. Dafür wurden RFEM und das Add-On Spannglieder verwendet. Ein wichtiger Aspekt, war die freie geometrische Definition des Verlaufs der Spanngliedern mittels NURBS-Linien in RFEM 6.
| Ort | Laßrönner Weg 99 21423 Winsen (Luhe) Germany |
| Auftraggeber | Stadt Winsen (Luhe) Geschäftsbereich Infrastruktur und Umwelt |
| Tragwerksplanung | Biller + Beyer GmbH |